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Computerarbeit ist am Gymnasium Tagesgeschäft: Im Bild Hannes Neumeier aus der jahrgangsstufe elf und Systembetreuer Klaus Muthsam (rechts).

bundestrend nicht bestätigt

Schulcomputer laufen reibungslos

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Schongau/Peiting - Jeder dritte Schulcomputer defekt, unzufriedene und teils durch IT-Aufgaben überlastete Lehrkräfte: Die Stimmung an deutschen Schulen ist angespannt. Nicht so im Schongauer Land. Dort werden kaum Computerausfälle registriert. Und wenn doch mal ein Gerät defekt ist, nehmen sich die schulischen Systembetreuer des Problems umgehend an.

Schon bei der Anzahl der Computer liegt das Schongauer Welfen-Gymnasium weit über dem Durchschnitt. Der beläuft sich deutschlandweit an Gymnasien auf 130 Computer, in Schongau sind es sage und schreibe 220, die den Schülern zur Verfügung stehen. Hinzu kommen noch 15 Geräte für die Schulverwaltung.

Eine Insel der Glückseligkeit also? „Wir haben an unserer Schule keine Probleme und kaum Ausfälle“, sagt Direktor Wolfgang Gebler und verbindet damit ein dickes Lob an Systembetreuer Klaus Muthsam. „Der ist permanent auf dem Markt aktiv und versucht, an günstige Computer zu kommen, die aber in einem qualitativ hochwertigen Zustand sind“. Normalerweise, so Gebler weiter, erhielten die Schulen nur relativ simple Geräte zur Verfügung gestellt. Der Direktor des Gymnasiums schwört aber nicht nur auf seinen Systembetreuer, sondern auch auf externe Firmen, „die im Notfall helfen können“. Mit denen lasse sich besser arbeiten als mit den Experten des Landratsamts. „Unser Wunsch geht dahin, dass es bleibt wie es ist und wir unsere weitgehende Selbständigkeit erhalten können.“

Systembetreuer Muthsam ergänzt noch, dass jedes Klassenzimmer über einen Laptop, eine Dokumenten-Kamera und einen Beamer verfüge. Zudem habe man zwei größere und einen kleinen Computerraum sowie einen Multifunktionsraum mit einem Klassensatz Laptops. Klaus Muthsam: „Das alles hat nur geklappt, weil wir mit ehemaligen Leasing-Geräten arbeiten, die somit quasi ein zweites Leben haben.“ Und weil er die Geräte zu einem Viertel des Ursprungspreises erworben hat. Dass Rechner kaputt gehen, dagegen ist auch das Gymnasium nicht gefeit. „Ich habe aber den Ehrgeiz, sie zeitnah wieder zum Laufen zu bringen“, erklärt Muthsam. Und so registriert er auch eine Laptop-Verfügbarkeit von „weit über 90 Prozent“.

Großzügige Spenden machen's möglich

Auch Realschulleiter Armin Eder weiß nur Gutes zu berichten. Großzügige Spenden einer ortsansässigen Bank machten die Anschaffung vergleichsweise neuer Geräte möglich. Technische Probleme tauchten zwar hin und wieder mal auf, „dann wird aber gleich ausgetauscht“.

Und auch er lobt Systembetreuer Florian Ruf in höchsten Tönen. „Ihm haben wir viel zu verdanken“, lässt Eder keinen Zweifel an dessen guter Arbeit. Über 16 Rechner verfügt die Schule im Verwaltungsnetz, 124 stehen dem pädagogischen Netz zur Verfügung. Und auch in der Pfaffenwinkel-Realschule spricht man von einer Funktionalität der Geräte, „die über 90 Prozent liegt“. Was ihm am Herzen liegt, ist eine bessere Anrechnungszeit für seinen Systembetreuer. „Da werden ab einer Größeneinheit von 121 Rechnern gerade mal vier Stunden bewilligt“, übt er unverhohlen Kritik.

70 Computer für das pädagogische Netz und drei für die Verwaltung – auch in der Peitinger Mittelschule ist man netzaffin.

„Wir haben das Glück, durch die Gemeinde sehr unterstützt zu werden“, erklärt Rektor Jochen Böhm. Die Ausfallquote ist auch dort gering, die Gerätestruktur nicht veraltet. Zwei Systembetreuer – Johannes Schererer-Herz und Matthias Pechtl – kümmern sich darum, dass es so bleibt.

Böhm weiter: „Wir fahren hier mit einer Terminal-Server-Lösung, bei der die gesamte Software über einen Server läuft, auf den die Schüler dann zugreifen können.“ Dies mache vergleichsweise weniger Arbeit als eine Einzelplatz-Installation. Indes: Auch Böhm missfällt die geringe Anerkennung für die Systembetreuer. „Die Anzahl der Anrechnungsstunden hinkt weit hinter dem tatsächlichen Aufwand her“, sieht er diesbezüglich schnellen Handlungsbedarf.

Kaum Ausfälle, sehr aktuell

Kollege Frank Pfaffenberger von der Schongauer Mittelschule findet auch kein Haar in der Suppe. „Wir sind völlig aktuell, alles funktioniert und wir haben kaum Ausfälle“, ist er sehr zufrieden. Deshalb habe er den Bericht über den bundesdeutschen Zustand in punkto Computer auch „mit einigem Erstaunen“ gelesen. Dass alles so gut läuft, führt er auf gute Kontakte zu Betrieben, die Kooperation mit der Hirschvogel-Stiftung und gute Unterstützung durch den Sachaufwandsträger (Stadt und Schulverband) zurück. Und auf seinen IT-Spezialisten Markus Nagel.

Zahlen hat er schließlich auch noch. Für die pädagogische Arbeit stünden drei Computerräume a 16 Plätze zur Verfügung. Zudem seien vier Geräte in der Verwaltung und zwei in der Lehrerbücherei installiert. Und in jedem Klassenzimmer existierten ein Laptop, ein Beamer und teilweise auch eine Dokumenten-Kamera.

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