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Blaulicht im Dauereinsatz: Die Schongauer Polizei hatte über Ostern jede Menge Fälle zu bewerkstelligen.

Aus dem Schongauer Polizeibericht

Manipulation, Bierflaschen-Randale und Körperverletzung

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Schongau - Von Bierflaschen-Randale über Unfallflucht bis hin zu Verstößen gegen das Betäubungsmittel-Gesetz: Alle Hände voll zu tun hatte die Schongauer Polizei übers Osterwochenende.

Geldautomaten manipuliert

Gleich an mehreren Geldautomaten der VR-Bank und Raiffeisenbank in Schongau, Peiting und Burggen wurden die Geldschächte von bislang unbekannten Tätern so manipuliert, dass eine Geldausgabe zeitweise nicht mehr möglich war. „Die Manipulation war nicht sofort und zwingend für die Geschädigten erkennbar“, sagte ein Sprecher der Schongauer Polizei.

Passiert sind die Taten im am Karfreitag zwischen 17.20 und 19.20 Uhr – und waren bei weitem nicht die einzigen. Auch in den Bankstellen Biessenhofen, Schwangau und Lechbruck sind die exakt gleichen Vorfälle passiert. Aufgrund der Tragweite dieses kuriosen Falles übernahm die Kriminalpolizei (Kripo) Weilheim alle weiteren Ermittlungen.

Letztere möchte vor allem die betroffenen Kunden darauf aufmerksam machen, sich umgehend bei der Polizei zu melden, falls weitere dieser Vorkommnisse auftreten sollten. Entgegengenommen werden die Meldungen unter 08861/23460.

Asylbewerber-Streit eskaliert

Wie die Schongauer Polizei berichtet, endete am Donnerstagmittag ein Streit zwischen zwei Asylbewerbern in einer Handgreiflichkeit mit Folgen. Gezofft haben sich zwei junge Männer, 18 und 20 Jahre alt, die beide aus Afghanistan stammen und derzeit in der Unterkunft im Tal in Schongau untergebracht sind. Dabei erlitt der jüngere Mann eine Platzwunde über dem Auge, die im Schongauer Krankenhaus behandelt werden musste. Der ältere Streithahn, der zum Zeitpunkt der Tat alkoholisiert war, blieb unverletzt, meldete aber den Polizisten, dass auch er vom Mitbewohner geschlagen wurde. Letztlich wurde Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen beide erstattet. Alarmiert hat den Fall ein Mitarbeiter des dortigen Wachdienstes.

Bierflaschen-Randale

Randale in Schongaus Altstadt und mehrere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz:

Wie die Schongauer Polizei berichtet, sind in der Nacht zu Ostersonntag gegen 4 Uhr Eingangstüre und Fensterscheibe eines Anwesens in der Rentamtstraße in Schongau eingeworfen worden. Und zwar mit Bierflaschen. Ob es sich um einen oder mehrere Täter handelt, konnte die Schongauer Polizei bislang nicht feststellen. Allerdings konnten am Tatort Spuren gesichert werden, die nun die Kripo Weilheim genauer unter die Lupe nimmt. Der Sachschaden an Fenster und Tür wird auf rund 300 Euro geschätzt.

Nun Sucht die Polizei nach Zeugen. Wer also etwas beobachtet hat, möge sich bei der Schongauer Polizei unter Telefon 08861/23460 melden.

Drei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz

Keine weiteren Beweise braucht die Polizei dagegen bei diesen Fällen: Im Rahmen mehrerer Personenkontrollen am Freitag, Samstag sowie in der Nacht zu Ostermontag, durchgeführt in Peiting und Schongau, konnten die Schongauer Polizeibeamten bei insgesamt drei jungen Männern im Alter von 18, 21 und 34 Jahren unerlaubte Betäubungsmittel auffinden und sicherstellen. Alle drei erwartet nun nun ein Strafverfahren gemäß dem Betäubungsmittelgesetz.

js

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