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Einer von vielen Schnee-Unfällen passierte heute gegen 6.15 Uhr auf der B17 nahe Altenstadt.

Winterliche Verhältnisse

Unfälle im Schnee: Polizei im Dauereinsatz

Schongau – Das war keine Überraschung: Der Wintereinbruch hat seit Montag zu zahlreichen Unfällen geführt. Die Schongauer Polizei meldete elf Unfälle mit mehreren Verletzten. Eine Chronologie.

-Montag, 9.30 Uhr: Ein 51-jähriger Fahrradfahrer aus Peiting übersieht in der Von-Kahl-Straße in Peiting einen vorfahrtsberechtigten Pkw. Die 21-jährige Fahrerin aus Hohenpeißenberg konnte ihr Fahrzeug noch rechtzeitig zum Stehen bringen, der Fahrradfahrer rutschte jedoch aus und kam zu Sturz, blieb aber unverletzt.

-13 Uhr: Ein 49-jähriger Füssener kam auf der Staatsstraße von Rottenbuch Richtung Steingaden wegen nicht angepasster Geschwindigkeit am Ende einer Kurve nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte mit seinem Auto eine zehn Meter tiefe, sehr steile Böschung hinunter. Der Fahrer blieb unverletzt, der Schaden beträgt 35 000 Euro.

-16 Uhr: Eine 25-jährige Frau aus Seehausen fuhr in Hohenpeißenberg die Schützenstraße bergab, rutschte aber in die vorfahrtsberechtigte Nordstraße und prallte gegen den Pkw eines 56-jährigen Rottenbuchers. Dessen Fahrzeug wurde daraufhin in den Wagen eines 39-jährigen Mannes aus Unterthingau geschleudert. Alle drei Fahrer kamen mit leichten bis mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus, der Gesamtschaden beträgt 50 000 Euro.

-17.45 Uhr: Ein Autofahrer aus Peiting (25) kam in der Wanderhofstraße nach rechts ins Bankett, beim Gegenlenken rutschte er von der Fahrbahn und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer blieb unverletzt. Schaden: 2000 Euro.

-18.10 Uhr: Eine 60-jährige Peißenbergerin kam nahe des Peitinger Ortsteils Hausen auf einem bergabstück ins Schleudern und prallte in die Böschung. Ihre Beifahrerin (64) aus Peißenberg musste mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Schaden: 2500 Euro.

-20.15 Uhr: Auf der Straße zwischen Nachsee und Hinterholz (Bernbeuren) hatte ein unbekanntes Fahrzeug einen Telefonmasten gerammt, der in die Fahrbahn hing, und war anschließend weitergefahren. Ein anderer Autofahrer meldete den Fall der Polizei.

-22.40 Uhr: Ein 48-jähriger Münchner rammte in der Füssener Straße in Burggen das Verkehrszeichen einer Verkehrsinsel, weil er wegen der vereisten Windschutzscheibe kurz orientierungslos gewesen war. Danach fuhr er noch in ein Geländer zwischen Fahrbahn und Fußweg. Schaden: 600 Euro.

-Dienstag, 5.55 Uhr: Ein 52-jähriger Mann aus Altenstadt bog mit einem Schneeräumfahrzeug von der Raiffeisen- in die Sonnenstraße ein. Offensichtlich kam er mit dem Räumschild etwas zu weit nach links in die Gegenfahrbahn. Ein dort fahrender 51-jähriger Altenstadter wich mit seinem Auto nach rechts aus und prallte gegen einen Lichtmasten. Der Schaden beträgt 1500 Euro.

-6.13 Uhr: Auf der B 17 wollte ein 55-jähriger Schwabsoier links in die Anschlussstelle Altenstadt einbiegen, übersah jedoch bei starkem Schneefall den entgegenkommenden Wagen eines 24-jährigen Hohenfurchers. Durch die Kollision wurde das Auto des Unfallverursachers nach links geschleudert und streifte das Fahrzeug eines 50-jährigen Schwabbruckers, der ebenfalls auf der Bundesstraße unterwegs war. Alle Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Schaden: 20 000 Euro.

-7.05 Uhr: Ein 62-jähriger Bernbeurer fuhr von Bernbeuren Richtung Burggen, als er kurz nach Haslach aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach links in den Gegenverkehr rutschte. Dort prallte er gegen den Wagen einer 23-jährigen Hohenfurcherin. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Schaden: 3500 Euro.

- 8 Uhr: Nahe Steingaden begegneten sich zwei Lkw-Fahrer. Ein 35-Jähriger aus Roßhaupten wollte aufgrund der durch die Wetterverhältnisse eingeengten Fahrbahn etwas nach rechts ausweichen, kam ins Bankett und prallte gegen eine Schutzplanke. Schaden: 1000 Euro.

Auch im Bereich der Polizeiinspektion Landsberg kam es zu mehr als ein Dutzend Unfällen, bei denen vier Personen leicht verletzt wurden. Ansonsten entstanden lediglich Sachschäden. So auch bei einem Unfall am Montag gegen 10.55 Uhr, als ein 39-jähriger Sattelzugfahrer von Apfeldorf in Richtung Rott zu schnell in eine Kurve fuhr, sich verbremste und ins Schleudern geriet. Der Auflieger rutschte über die Fahrbahn nach links über die Böschungskante und blieb quer stehen. Ein anderer Lkw zog den Sattelzug wieder auf die fahrbahn, der Schaden beträgt 2000 Euro.

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