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Schongauer "Plantsch" macht vier Tage zu

Es stinkt: Geruchsbelästigung durch Bauarbeiten - Sauna nicht betroffen

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Das wird dem ein oder anderen Schongauer zwar – im wahrsten Sinne des Wortes – stinken, es lässt sich aber leider nicht vermeiden: Der Badebetrieb im Schongauer Freizeitbad „Plantsch“ muss kurzfristig bis einschließlich Freitag eingestellt werden. Schuld sind die Arbeiten am neuen Familienbecken, bei denen es offenbar zu enormen Geruchsbelästigungen kommt

„Plantsch“-Chef Andreas Kosian bleibt nichts anderes übrig: „Die Geruchsbelastung, die durch die Abdichtungs- und Versiegelungsarbeiten entstehen, sind einfach zu stark, als dass wir das unseren Gästen zumuten könnten“, sagt er und muss damit gestern das (Bade-)Handtuch schmeißen.

Schließlich hatte man im „Plantsch“ wirklich alles probiert, um den Badebetrieb weiter aufrecht erhalten zu können: „Wir haben versucht, den betroffenen Bereich durch zusätzliche mobile Entlüfter aus der Halle zu saugen – allerdings ohne Erfolg.“ Die nach draußen beförderte Luft wurde gleich wieder von der Lüftungsanlage angesaugt und in die Halle zurückgeblasen. Und da war er wieder: der üble Gestank.

Kleines Trostpflaster für alle Schwimmer und kleine Plantscher: „Wir gehen aktuell davon aus und hoffen, dass am Samstag wieder der reguläre Betrieb aufgenommen werden kann.“

Nicht betroffen ist von der Schließung übrigens das Saunaland. Hier dürfen „Plantsch“-Gänger weiterhin gerne schwitzen. Was vielleicht auch eklig riechen kann. Geruchsbelästigungen anderer Art treffen Saunabesucher allerdings nur auf ihrem Weg in den Relax-Bereich – beim Durchqueren der Schwimmhalle sei eine „kurzfristige Geruchsbelästigung nicht vermeidbar, so Kosian.

Kein Grund allerdings, den Kopf hängen zu lassen. Schließlich steht den vier Tagen ohne Bad ein dauerhafter Badespaß im neuen Familienbecken gegenüber.

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