Schongauer Sommer 2015 Auftakt
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Der Auftakt zum Schongauer Sommer 2015 ist bestens gelungen. So war das erste Wochenende am historischen Markt. Hier sehen Sie die Bilder.
Schongauer Sommer 2015 Auftakt
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Schongauer Sommer 2015 Auftakt
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Schongauer Sommer 2015: Ein Wochenende wie im Bilderbuch  

Schongau - Der Auftakt zum Schongauer Sommer 2015 ist bestens gelungen. So war das erste Wochenende am historischen Markt. Hier sehen Sie die Bilder.

Das war doch ein Wochenende wie im Bilderbuch. Der Auftakt zum Schongauer Sommer bestens gelungen. Tolle Stimmung, zufriedene Gesichter - das Bairische Bier lief in Strömen. Mal dunkel, mal hell, der Schankmeister wurde in ständiger Bewegung gehalten. Von den Gaumenfreuden gar nicht zu sprechen. Überall Schlangen vor den Ständen, man lässt sich verwöhnen.

Sie sind alle wieder da. Die Händler, Trödler, Gaukler, Handaufleger und Musiker. Von den Mundschenks, Bäckern und Metzgern ganz zu schweigen. Es duftet in allen Variationen. Das Wasser läuft einem dabei im Munde in Strömen zusammen. Dazu noch das Schmankerl für die Augen. Holde Weiblichkeit in historischen Gewändern. Einblick in die Fleischeslust. Gut, bei den Männern auch, aber die wirken derber. Das Mittelalter heißt seine Gäste willkommen.

Schongauer Sommer 2015: Am Eingang die Falschmünzer mit ihrer nostalgischen Münzpresse

Da stehen gleich am Eingang die Falschmünzer mit ihrer nostalgischen Münzpresse. Hier kann man seinen eigenen Taler prägen. Das Motiv: Die Schongauer Stadtsilhouette. Nur Muskelkraft ist gefragt, um das Schwungrad zum Drehen zu bewegen. Starke Männer helfen, wenn´s nötig ist.

Wer kennt ihn nicht? Thomas, den Brettchenweber. Zum 10. Mal ist er in Schongau auf dem historischen Markt und fasziniert immer wieder mit seinen tollen gewebten Armbändern. Er jongliert gewissermaßen mit den kleinen Brettchen, heute 20 Stück an der Zahl. Daran hängen 80 Fäden, die Thomas wie ein Wagenlenker in den Händen hält. Mas Muster entsteht durch geschicktes Kombinieren.

Auch er kombiniert. In punkto historischer Gewänder. Tobias Fuhrmann hat ein mobiles Fotostudio aufgebaut. Hier kann man in das Gewand seiner Wünsche schlüpfen. Vom Hofnarr über den edler Herrn bis hin zum Galgenvogel. Natürlich findet auch die unverdorbene Jungfer ihr Gewand. Dann „bitte lächeln“ und es blitzt. Alles wird festgehalten und sofort ausgedruckt. Super Idee, Tobias hat damit Premiere auf dem Markt. Ein Frontpuff der Fotografie.

Schongauer Sommer 2015: Der Marionettenspieler darf nicht fehlen

Dazwischen darf der Marionettenspieler nicht fehlen. Sehr zur Freude der Kinder. Das weiße Einhorn hält diese im Bann. Die Kinder fiebern bei der Geschichte mit. Für die Erwachsenen daneben Dr. Bombastus. Er kennt sie alle, die Hausmittelchen alter Rezepturen. Hirn durchblasen oder doch lieber einen Einlauf? Oder wer kennt schon die Darmspülung mit edlem Weißwein? Bruder Leonardo dient als lebendes Versuchsobjekt. Am Ende sind alle seine Rückenschmerzen wie weggeblasen. Und alles ganz ohne Krankenschein.

Plötzlich edler Besuch. Söldnerhauptmann Graf Arthur von Woerth schreitet an den Ständen vorbei. Gattin Gräfin Edeltraud in unmittelbarer Nähe. Man tut so als ob. Doch wenige Schritte dahinter folgt die Mätresse. Man will ja Spaß haben in einem so kurzem Söldnerleben. Arthur gibt sich dem Alkohol in Form von Likörchen hin. Die Stimmung steigt, das Bad im Holzzuber lockt. Also Hüllen runter und eingesessen ins kühle Nass. Nur der Kopf bleibt behütet.

Der Magen knurrt. Er will verwöhnt werden. Vorbei an all den Spinnerinnen, Wahrsagerinnen und Marketendern geht´s in Richtung Verpflegungsdorf. Neu in diesem Jahr, sehr begrüßt von all den Gästen ist der zweite aufgespannte Riesenschirm. Genügend Schatten am Tag und der Regen kann ja noch kommen. Auch die neuen Stehtische finden Gefallen. Sven und Michael genießen dort ihre Crepes mit Apfelmus. „Bei der Hitze pappt Dir da die Hose nicht fest“, begründet es Sven.

Schongauer Sommer 2015: Diese kulinarischen Köstlichkeiten sind heuer geboten

Wo greif ich zu, was gönn ich meinem Gaumen? Da gibt es den Flammlachs, nach Finnischer Art am offenen Feuer gegart. Natürlich mit Buche. Edler Fisch, edles Holz. Samuel Neumüller empfielt dazu eine hausgemachte Honig-Senf-Dill Soße oder den Kräuter Schmand. Daneben bei Ulrike geht´s süß zu. Die Welt der Nüsse lässt grüßen. Soweit das Auge reicht süße Kügelchen. Am Rande „Gesponnenes“, wie die Zuckerwatte bei Ulrike heißt. Und auf die Frage, wie das Geschäft geht, die lockere Antwort von ihr: „Man zählt immer die Toten nach der Schlacht.“

Trotz der Hitze läuft beim „Holzofenbeck“ Christian alles wie in Butter. Sein Handbrot geht weg wie warme Semmeln. Gefragt vor allem das „Speziale“, also mit Pilzen, Röstzwiebeln, Käse und Speck belegt. Ja mit Speck fängt man eben die Mäuse.

Und ewig lockt das Weib. Am Hollerstand daneben verführt „Saft-Sarah“ mit Gänseblümchenkranz im Haar. Likör und Schnaps sowieso, dann die Säfte in allen Geschmacksrichtungen. Da wird die Banane mit dem Rhaberber gepaart, die Traube schnappt sich die Ananas. Wohl bekomm´s.

Ein Prosit auf Christa Dietrich. Sie hat die Kasse beim Bierausschank des Trachtenvereins „Schlossbergler“ fest im Griff. Ihr ist nur ein „am Abend ganz guat“ zu entlocken. Bezogen auf den Bierausschank, versteht sich. Damit kein Tropfen des edlen Gerstensaftes verloren geht, sorgt Schankkellner Michael Wühr. „Hell und dunkel halten sich die Waage“, sein Fazit. Also dann auch ein Prosit auf den Schongauer Sommer.

Dazu wird Käse gereicht. Gleich daneben. Die Namen der Köstlichkeiten verraten einiges. Almsünde oder Sennerglück. Vielleicht nutzt es zu späterer Stunde was. Die Käsealm lässt grüßen.

Selbst mit einem vollen Magen greift man gerne noch zu. Muss man einfach zugreifen, wenn man die zwei süßen Mädels Denise & Marianne sieht. Sie runden mit ihren Waffeln mit roter Grütze die lukullische Reise ab. Oder doch lieber mit Schokoladensoße? Auf alle Fälle beides ein Zungenschnalzer. Wie auch der Anblick der Mädels.

Hans-Helmut Herold

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