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Die sechzehn besten Schüler mit Schulleiterin Rita Schuster (rechts): Katharina Müller, Sophia Schübel, Ramona Bach, Anna Gast, Süeda Simsek, Maria Lamprou, Christoph Höfle, Jonas Kellhammer, Vanessa Tremer und Sarah Manger. Eine besondere Auszeichnung von der Frank Hirschvogel-Stiftung erhielten die jeweils drei Besten beim Quali und des M-Zugs: Dana Heßling (7. von links), Johanna Thierauf (10. von links), Samuel Brenzing (11. von links), Celina Loskot (12. von links), Lea-Sophie Ostler (13.von links) und Sandra Cestola (16. vom links).

Schulabschluss an der Mittelschule Schongau

16 Mal eine Eins vor dem Komma

Schongau - 16 Mal eine Eins vor dem Komma. Die Abschlussnoten an der Mittelschule Schongau konnten sich durchaus sehen lassen. Gefeiert wurde jetzt im Jakob-Pfeiffer-Haus.

„Auf zu neuen Ufern!“ hieß das Motto des Abends. Das fing bei der Tischdekoration an, setzte sich in der musikalischen Umrahmung durch den Schulchor unter der Leitung von Andrea Köntges und der Solisten Johanna Thierauf und Kassandra Weiher fort und endete in der Ansprache von Schulleiterin Rita Schuster. „Wir alle schwimmen im Strom des Lebens unaufhaltsam dahin. Doch manchmal müssen wir an Land gehen und neue Ufer betreten. Dabei wissen wir oft nicht, was uns da erwartet“, meinte sie Bezug nehmend auf die aktuelle Situation der Schüler, die zum Teil eine Berufsausbildung antreten, zum Teil noch weiterführende Schulen besuchen werden.

„Fernsehen ist nicht das reale Leben, im echten Leben müssen Menschen auch mal arbeiten.“ Mit Blick auf dieses Zitat von Bill Gates, gab Rita Schuster ihren Absolventen mit auf den Weg: „Lehrjahre sind keine Herrenjahre.“ In einem Betrieb könne man nicht mehr so leicht frech sein oder aufmucken, man dürfe nicht zu spät kommen und sich schon gar nicht vor der Arbeit drücken.

Bisher seien die Schüler auf ihrem Lebensschiff höchstens Leichtmatrosen gewesen, künftig müssten sie mehr Verantwortung übernehmen. Zudem werde es auch einmal notwendig sein, das Schiff gegen den Strom zu steuern. Den Schülern gab sie zum Abschied den Wunsch auf den Weg, voll Zuversicht, Energie und Neugier neue Ufer anzusteuern. Und das nie alleine, sondern immer in Begleitung anderer „Schiffe, die in Zeiten der Seenot einen rettenden Anker zuwerfen können“.

Gute Wünsche für das Leben nach der Schule gab es auch von der Elternbeiratsvorsitzenden Jeanette Kutzer-Sutter. Lehrerin Mechthild Gerbig bedankte sich bei den älteren Schülern, die sich als Tutoren um die jüngsten Schüler gekümmert hätten, für ihr Engagement mit einem kleinen Geschenk. Etwas größere Gaben hatten Kerstin Giebel von der Firma Hoerbiger und Werner Dorra von der Firma Hirschvogel dabei. Letzterer bedachte die sechs besten Absolventen, jeweils drei aus den neunten Abschlussklassen und drei aus dem M-Zug im Namen der Frank-Hirschvogel-Stiftung mit einem Gutschein.

Eine ganz besondere Klasse sei die 10Ma gewesen, betonte Klasslehrerin Monika Schweiger-Holl. Die Schüler hätten in einem großen Maße Eigenverantwortung und Selbstständigkeit, sowie eine bemerkenswerte Sozialkompetenz gezeigt. Die Abschlussfahrt nach Kroatien sei „wie Urlaub mit Freunden“ gewesen. „Sie sind einfach gut erzogen“, richtete sie ihren Dank an die Eltern. Letztere konnten auch besonders stolz auf ihre Sprösslinge sein. Immerhin kamen acht der 16 besten Schüler aus der 10Ma.

Die Schulsprecher Lisa-Marie Strobel und Christoph Höfle blickten auf das Schulleben zurück: „Wir haben hier viele Dinge gelernt, die wir fürs Leben brauchen werden. Besonders die Fähigkeit, Fehler zu etwas Positivem umzuwandeln.“

Einen Dank richteten Sie an Rita Schuster, „die immer Vollgas gibt und den Laden zusammenhält“ und „die gute Seele der Schule“ Gerlinde Settele aus dem Sekretariat. „Wir werden uns mit einem Lächeln auf dem Gesicht an die Schulzeit zurückerinnern“, so die Schulsprecher.

uf

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