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Schulhaus: Aus alt mach neu

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Vor dem neu gestalteten Eingangsbereich trafen die zum Besuch geladenen Schulrätinnen Karin Reichelmeier (Mitte links) und Ingrid Hartmann (Mitte rechts) auf Vize-Bürgermeister Siegfried Neumann (2. v. l.) sowie Innenarchitektin Bianca Baab (links) und das Planerehepaar Ursula und Martin Baab (rechts). foto: jungwirth
Vor dem neu gestalteten Eingangsbereich trafen die zum Besuch geladenen Schulrätinnen Karin Reichelmeier (Mitte links) und Ingrid Hartmann (Mitte rechts) auf Vize-Bürgermeister Siegfried Neumann (2. v. l.) sowie Innenarchitektin Bianca Baab (links) und das Planerehepaar Ursula und Martin Baab (rechts). foto: jungwirth

Schwabsoien - Aus alt fast völlig neu gemacht haben die Schwabsoiener ihr altes Schulhaus. In nur knapp drei Monaten wurde eine vorbildhafte energetische Sanierung durchgezogen.

Kaum ein Bereich wurde ausgelassen: Das Dach ist nicht nur modernen Maßstäben gemäß gedämmt worden, sondern wurde auch neu gedeckt. Im Keller sorgt eine sparsame, die Umwelt schonende Hackschnitzelheizung für die benötigte Wärme. Ein neues Belüftungssystem, unterstützt von zwei Ventilatoren, die die verbrauchte Luft absaugen und neue ins Schulhaus pumpen, bringt ein angenehmes Raumklima und die Sanitäranlagen strahlen in neuem Glanz und fröhlichen Farben.

Neu hinzugekommen ist auch eine behindertengerechte Toilette. Auch die Fassade wurde gedämmt und erhielt einen wohligen, in warmen Tönen gehaltenen Anstrich. „Der Baubeginn war zu Beginn der Sommerferien, also Anfang August, und nun ist fast alles fertig“, schwärmte Grundschulrektorin Angelika Müller, die sich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden zeigte.

„Die Handwerker haben sehr viel Rücksicht auf den Schulbetrieb genommen“, lobte die Schulleiterin das Verhalten der zahlreichen Firmen vor Ort. Ins gleiche Horn stieß Planer Martin Baab, der meinte: „Ich habe so etwas noch nie erlebt. Alle hier tätigen Firmen haben in vorbildlicher Weise zusammen gearbeitet, so dass ein solches Ergebnis so rasch umgesetzt werden konnte“.

Auch für die Sicherheit in der Schule wurde viel getan. Ein neuer Fluchtbalkon an der Giebelseite des Gebäudes sorgt dafür, dass das Haus gegebenenfalls auch aus dem ersten Stock rasch verlassen werden kann. Zusätzlich sind die Eingangstüren auch noch mit Panikschlössern versehen. Diese gewähren Personen während der Schulzeit von Außen keinen Zutritt, ermöglichen aber gleichzeitig das jederzeitige Verlassen des Schultraktes.

Während Diplomingenieurin Anita Deschler aus Altenstadt für den Energienachweis zuständig war, sorgte Baabs Tochter Bianca als Innenarchitektin für die farbliche Gestaltung innen und außen. Dass ihr das wohl gelungen ist, fanden auch die zahlreichen Besucher, die während des Adventsbasars Gelegenheit zur Besichtigung der sanierten Schule hatten.

„Ich finde es schön von den Farben her und auch die Glasfront passt gut dazu“, befand Lydia Hirsch, Mutter zweier schulpflichtiger Kinder. Dass ein solches Projekt nicht zum Nulltarif umzusetzen ist, versteht sich von selbst.

Auf 750 000 Euro belaufen sich aktuellen Schätzungen zufolge die Gesamtkosten, die allerdings durch das Konjunkturpaket II von staatlicher Seite her gut bezuschusst werden.

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