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Nach zwei Jahren Zwangspause ist der „Kulturfrühling“ zurück

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Schäferwirt Stephan Kögl hat alles vorbereitet. Am 13. Mai startet mit Kabarettistin Franziska Wanninger der Kulturfrühling. Neun verschiedene Veranstaltungen stehen bis Mitte Juli auf dem Programm.
Schäferwirt Stephan Kögl hat alles vorbereitet. Am 13. Mai startet mit Kabarettistin Franziska Wanninger der Kulturfrühling. Neun verschiedene Veranstaltungen stehen bis Mitte Juli auf dem Programm. © Regina Wahl-Geiger

Kultur im „kuhstall“ in Schwabbruck beim Schäferwirt ist seit vielen Jahren Tradition und beliebt. Nach zweijähriger Corona-Zwangspause steht der „Kulturfrühling“ nun in den Startlöchern.

Schwabbruck – „Der Kuhstall erwacht aus dem Dornröschenschlaf“, sagt Wirt Stephan Kögl und schüttelt zur Begrüßung kräftig die Hand. Man darf ja wieder! Und auch können endlich wieder kulturelle Veranstaltungen in Innenräumen ohne jegliche Schutzverordnung stattfinden. Kögl hat sich mächtig ins Zeug gelegt und ein interessantes Frühjahrsprogramm zusammengestellt. Die Flyer sind gedruckt und liegen an bekannten Stellen aus.

„Die Künstler freuen sich alle riesig, endlich wieder auftreten zu können“, sagt Kögl. Und als er sich dann an die Arbeit machte, die Künstler kontaktierte, die Auftritte organisierte, die Flyer drucken ließ, also das ganze Kulturprogramm ins Rollen brachte, da fühlte sich Stephan Kögl auch aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Er freut sich schon sehr auf das kulturhungrige Publikum, will weiterhin seinem Motto treu bleiben. „Keine Perfektion, aber Einfachheit und Herzlichkeit gibt es bei mir im Kuhstall“, erklärt er.

Neun verschiedene Künstler und Gruppen von Mitte Mai bis Mitte Juli

Und man kann sich wieder auf ein buntes Programm freuen. Neun verschiedenen Künstlerinnen, Künstler und Gruppen werden im „kuhstall“ von Mitte Mai bis Mitte Juli auftreten. Da sind richtige Highlights dabei, wie zum Beispiel Franziska Wanninger, die den Anfang macht am 13. Mai. Wanninger klettert gerade unermüdlich die Kabarettistenleiter hinauf und wird in dieser Branche schon verglichen mit Größen wie Martina Schwarzmann und Monika Gruber.

Wer regelmäßig die Veranstaltungen im „kuhstall“ besucht, wird die vierköpfige Band „We stood like kings“ schon gehört und bewundert haben. Die belgische Musikgruppe, die sich darauf spezialisiert hat, Kult-Stummfilme zu vertonen, kommt nun mit einem neuen Programm. Wie würden sich Beethoven und Bach anhören, wenn sie jetzt leben würden, ist die spannende Frage, die sich die Band da gestellt hat. Auf die musikalische Umsetzung darf man gespannt sein.

Kleinkunstbühnen haben ja schon spätere Berühmtheiten hervorgebracht. So beispielsweise die bayerische Kultband „Koflgschroa“ aus Oberammergau, die 2007 auf kleinen Bühnen startete und dann so richtig groß rauskam. 2018 trennte sich die Band, aber Gründungsmitglied Maxi Pongratz (Gesang, Akkordeon) machte Solo weiter und kommt zurück, auch auf kleine Bühnen, wie die im „kuhstall“.

Aber Stephan Kögl holt auch heimische Bands in sein Haus. Die „Dreieckmusi“ , eine Gruppe aus dem Dreieck Epfach, Reichling und Apfeldorf, wird mit alpenländischer Volksmusik aufspielen.

Der „Kulturfrühling“ ist also eine bunte Mischung aus Kabarett und Musik, auf die man sich freuen kann.

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