Thomas Sporrer ist Profi-Schlagzeuger. Das Bild zeigt den Schwabbrucker beim letzten Konzert mit den Berliner Philharmonikern auf der Berliner Waldbühne.
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Thomas Sporrer ist Profi-Schlagzeuger. Das Bild zeigt den Schwabbrucker beim letzten Konzert mit den Berliner Philharmonikern auf der Berliner Waldbühne.

„Eine schwierige Zeit für Künstler und Musiker“

Schwabbrucker Profi-Schlagzeuger blickt zurück

Thomas Sporrer ist als Solist, Kammer- und Orchestermusiker sowie als Schlagzeuger und Perkussionist in verschiedenen Orchestern und Bandformationen tätig. Zuletzt spielte der Schwabbrucker mit den Berliner Philharmonikern Amerikanische Rhythmen in der Berliner Waldbühne.

Schwabbruck - Der 38-jährige gebürtige Schwabbrucker Profi-Schlagzeuger hat bereits im Alter von neun Jahren Schlagzeug gespielt. Im Alter von zwölf Jahren war er durchgehend als Musiker aktiv und machte im jugendlichen Alter seine ersten Tour-Erfahrungen in Deutschland, Polen und Finnland.

Sein Studium im klassischen Schlagwerk an der Hochschule für Musik in Nürnberg schloss er 2009 mit Auszeichnung ab. Während seines Masterstudiengangs an der Universität Augsburg erweiterte er seinen musikalischen Horizont in Richtung Pop-Drumming und Latin/Pop-Percussion.

Im orchestralen Bereich sammelte Thomas Sporrer als Solopauker an der Staatsoper in Kairo, als Praktikant der Augsburger Philharmoniker und bei den Münchner Symphonikern sowie als Solist beim Rundfunkorchester München und dem Staatsorchester Rheinland-Pfalz weitere Erfahrungen. „Mein Leben wird von der Leidenschaft zur Musik bestimmt“, sagt der Sohn des ehemaligen Bürgermeisters von Schwabbruck, Erwin Sporrer.

Thomas Sporrer hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Nicht einfach sei die Zeit für einen Musiker während der Pandemie, sagt er. Alle Konzerte wurden abgesagt. „Eine schwierige Zeit für Künstler und Musiker“, so Sporrer weiter, die er aber über den Einzelunterricht von Schülern so einigermaßen überbrücken konnte. „Das hat mich gut durch die Corona-Zeit gebracht“, sagt der Berufsmusiker.

Es sei schon eine schwierige Sache, sich ohne Konzert auf berufliche Weiterbildung zu konzentrieren und durch Einschränkungen während der Pandemie nicht negativ beeinflussen zu lassen. Thomas Sporrer gibt, soweit es seine Zeit als Berufsmusiker in den unterschiedlichen Orchestern zulässt, weiterhin Privatunterricht im Schongauer Köhler Stadl.

WALTER KINDLMANN

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