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Ein begeisterndes Frühjahrskonzert spielten die Mitglieder der Schwabbrucker Musikkapelle.

Frühjahrskonzert Musikkapelle Schwabbruck

Fein und ausgewogen

Märsche, Polkas, Walzer und auch moderne Stücke: Die Schwabbrucker Musikkapelle hat bei ihrem Frühjahrskonzert ein facettenreiches Programm aufgespielt. Wenn der Applaus ein Gradmesser ist, dann waren die 150 Besucher im Gasthaus Schäferwirt rundum begeistert.

Schwabbruck – „Ein feines und ausgewogenes Konzert mit traditioneller und moderner Blasmusik,“ lobte Bezirksleiter Gottfried Groß vom Allgäu-Schwäbischen Musikbund. Denn das war es auch – und knapp zwei Stunden lang.

Dirigent Holger Zwick hat seiner Kapelle längst seinen Stempel aufgedrückt. Seit acht Jahren ist er Leiter der Schwabbrucker Musikkapelle. Es war wieder die Vielfalt der Musikrichtungen, die an der Kapelle auffällt. 30 Musiker (22 Männer und acht Frauen) saßen oben auf der Bühne. Es macht einfach Spaß, dieser Kapelle zuzuhören.

Den schwungvollen Auftakt bildete der Marsch „Mens Sana in Corpore“. Mit dem Walzer „Fast Himmelblau“ wollte Komponist Kurt Gäble „eine tiefgründige Botschaft übermitteln“, meinte Moderatorin Annika Breitschädel. Die Wolken seien es, die den Himmel erst zur Geltung bringen würden. Mit der Polka „Böhmische Liebe“ schickte die Musikkapelle die Besucher in die Pause. Diese Polka, ließ die Moderatorin wissen, sei ein absoluter Hit in der Blasmusik.

Reichlich Abwechslung bot die Musikkapelle im zweiten Teil des Frühjahrskonzerts mit dem Robbie Williams- Medley „Let me entertain you“ und Peter Leitners „My Dream“. Markus Simmelbauer war der Solist für das Flügelhorn-Solo. Eine Aufgabe, die er mit Bravour gelöst hat. Auch die kurze Zugabe, ohne die ihn die Besucher nicht als Solist entlassen wollten.

„Lassen Sie sich in diese orientalische Welt entführen“, empfahl die Moderatorin und kündigte das Intermezzo „Auf einem persischen Markt“ an. Es folgte noch das Markus Götz‘- „Adventure“, bei dem es für die Holz- und Blechbläser reichlich zu tun gab. Zum Schluss des Konzertes wurde der Konzertmarsch „Salemonia“ von Kurt Gäble gespielt.

Mit eingebunden in das alle zwei Jahre stattfindende Frühjahrskonzert war der Auftritt der Schönach-Jugendkapelle. 31 Buben und Mädchen aus Altenstadt, Schwabbruck, Schwabsoien und Sachsenried spielten unter ihrem Dirigenten Hans Daxer herzerfrischend und munter auf. Von Lampenfieber war bei ihnen kaum etwas zu spüren. Mit der Ouvertüre „The little Magyar“ und der „SMS-Polka“ waren es zwei Stücke.

Völlig überrascht vom Applaus und der Aufforderung nach einer Zugabe, kündigten die munteren Sprecher David Waibl und Johannes Seelos mit dem „Max-Lahner-Marsch“ eine schneidige Zugabe an.

Walter Kindlmann

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