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Zur Ehrung angetreten: Tanja Kögl, Ministerpräsident Markus Söder, Schäferwirt Stefan Kögl, Amalie Kögl, DEHOGA-Präsidentin Angela Inselkammer und Heimatminister Albert Füracker.

Auszeichnung

Gasthaus Schäferwirt unter Bayerns Besten

Das Gasthaus Schäferwirt in Schwabbruck zählt zu den besten 100 Heimatwirtschaften in Bayern. Auf diese Auszeichnung können der Wirt Stefan Kögl und sein Team stolz sein.

Schwabbruck – „Wir haben schon viele Glückwünsche entgegennehmen dürfen“, erzählt Kögl, der sich nicht lumpen lässt und allen Gästen, die in diesen Tagen und im Laufe der nächsten Woche bei ihm einkehren und zu dieser Auszeichnung gratulieren, eine Halbe Bier spendiert.

Kögls Ehefrau Tanja, die als „gute Seele“ mehr im Hintergrund agiert, war im vergangenen Jahr auf den Wettbewerb mit den besten Heimatwirtschaften aufmerksam geworden. „Ein solche Auszeichnung würde uns alle noch mehr motivieren“, so der Hintergedanke.

„Es war ein sehr aufwändiges Bewerbungsverfahren“, verrät Stefan Kögl. Neben einem umfangreichen Fragenkatalog mussten auch die Geschichte des Schäferwirts und die Philosophie, was man unter Heimat versteht, dargestellt werden. Die Verbindung zwischen Tradition und zeitgemäßen Aktionen wurde ausführlich erläutert, ebenso das traditionelle Kochen. Knödelsuppe, Schweinsbraten, Wurstsalat stehen beim Schäferwirt genauso auf der Speisekarte wie auch Kreatives, z.B. der im Heubett gegarte Heubraten von der Rinderhüfte.

Aber auch die Zusammenarbeit mit den Vereinen kommt beim Schäferwirt nicht zu kurz. Dort kehrt der Rotary-Club genauso gerne ein wie der Unternehmer aus dem Nachbarort, um in geselliger Runde seinen Geburtstag zu feiern.

Beste Bewertungen erhalten immer wieder auch die kulturellen Veranstaltungen auf der Kleinkunstbühne im Kuhstall des Schäferwirtes.

Im Dezember 2017 ist die Bewerbung zu Bayerns besten Heimatwirtschaften erfolgt. „Wir haben dann lange nichts mehr gehört“, berichtet Stefan Kögl. Umso größer war dann die Überraschung, als dann doch noch eine Rückantwort in Schwabbruck eintraf. „Wir haben eine Einladung zu einem Festakt in München bekommen“, erzählt Kögl. „Da haben wir aber noch nicht gewusst, ob wir bei dem Wettbewerb etwas gewonnen haben oder nur Zaungast sind“, fügt er hinzu. Als dann einige Tage später ein Karton mit Bierfilzl (mit dem Logo „100 beste Heimatwirtschaften“) eintraf, konnten Kögl und sein Team schon ahnen, dass sie eine Auszeichnung erhalten werden. Auch Schwabbrucks Bürgermeister Norbert Essich war vom Heimatministerium zu dem Festakt nach München eingeladen worden.

„Ministerpräsident Markus Söder hat eine erfrischende Rede gehalten. Er ist sehr sympathisch und glaubwürdig aufgetreten“, berichtet Stefan Kögl von der Auszeichnungsverleihung in München. Mit „Servus, wie geht’s?“ sei er von Söder angesprochen und begrüßt worden, fügt Kögl noch hinzu. In seiner Begleitung befanden sich seine Frau Tanja und seiner Mutter Amalie. Bürgermeister Norbert Essich zählte den ersten Gratulanten.

Gestern hat Stefan Kögl sich noch einen Rahmen für die Urkunde besorgt. Sie soll im Eingangsbereich des Schäferwirts aufgehängt werden. „Auf der Urkunde haben Ministerpräsident Söder und sein Heimatminister Albert Füracker sogar noch einmal original unterschrieben, so dass die Unterschriften doppelt drauf sind“, ergänzt Kögl. Dazu gab es noch ein Preisgeld von 1000 Euro.

„Diese Auszeichnung ist für uns ein Ansporn, alles zu tun, damit der Schäferwirt auch in Zukunft eine Stütze der Heimat, eine Institution bayerischer Lebensart, eine Begegnungsstätte für Jung und Alt sowie eine Plattform für ein aktives Gemeinwesen ist“. sagt Kögl ganz stolz.

Michael Gretschmann

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