Aus dem jetzigen Dorfbrunnen könnte ein Tisch für den Spielplatz werden.
+
Aus dem jetzigen Dorfbrunnen könnte ein Tisch für den Spielplatz werden.

Schwabbrucker Gemeinderat diskutiert über Vorschläge, wie das neue Exemplar aussehen soll

Ideen-Sammlung zu neuem Dorfbrunnen

  • Elena Siegl
    vonElena Siegl
    schließen

Das Thema „Dorfbrunnen“ beschäftigt den Schwabbrucker Gemeinderat weiterhin. Erneut wurden Vorschläge der Mitglieder diskutiert, wie das neue Exemplar aussehen soll.

Schwabbruck - Einig ist man sich mittlerweile, dass statt eines typischen Brunnens eher ein Wasserspiel aufgestellt werden soll. Es gab Bedenken, dass Kinder in einen tiefen Brunnen fallen könnten. Außerdem sei ein paar Meter weiter die Badestelle – ein Wasserspiel würde also ausreichen.

Im Raum standen diesmal unter anderem Quellsteine oder mehrere Säulen, an denen Wasser hinunterplätschert. Man stehe noch nicht unter Zeitdruck, so Bürgermeister Norbert Essich. Eine Entscheidung wurde noch nicht getroffen. Thomas Rehm schlug vor dass eine kleinere Gruppe vor der nächsten Sitzung bereits eine Vorauswahl trifft, sodass nur noch wenige Exemplare zur Abstimmung stehen.

Der jetzige Brunnen soll ausgetauscht werden, weil Trinkwasser verspritzt wird. Er soll einen Mühlstein darstellen und wurde im Rahmen der Dorferneuerung aufgestellt und gefördert. Dies brachte für Gotthard Leichter die Frage auf, ob er überhaupt ausgetauscht werden darf oder dann Gelder zurückgezahlt werden müssen.

Essich sah hier kein Problem, da der Brunnen zum Tisch umfunktioniert werden soll und auf dem Spielplatz weiterhin der Allgemeinheit zugute komme. Er könne sich das aber schriftlich geben lassen, bot er an.

Auch für den neuen Brunnen gibt es eine Förderung durch Auerbergland. 80 Prozent werden übernommen. 5 500 Euro seien die Obergrenze der Gesamtkosten. Neben dem Wasserspiel soll auch ein Trinkwasser-Spender für Radfahrer und Wanderer aufgestellt werden.

Der Gemeindearbeiter soll einmal in der Woche das Wasser laufen lassen, damit sichergestellt ist, dass keine Legionellen entstehen.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare