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„Arm hoch“ – geschlossen hat der Gemeinderat Schwabbruck dem knapp vier Millionen Euro umfassenden Haushalt für das Jahr 2018 zugestimmt. 

Gemeinderat Schwabbruck

Millionen-Haushalt für viele Investitionen

Knapp vier Millionen Euro beträgt der Haushalt der Gemeinde Schwabbruck in diesem Jahr. Er liegt damit rund 450 000 Euro über dem des Vorjahres. Ursache dafür sind hohe Ausgaben für zahlreiche Projekte. Zur Finanzierung der Investitionen werden die Rücklagen, derzeit noch 1,3 Millionen Euro, um 850 000 Euro erleichtert. „Abschmelzen,“ nennt das Kämmerer Sebastian Ostenrieder.

Schwabbruck – „Wenn wir sehen was in diesem Jahr alles gemacht wird können wir nur sagen, dass wir einen soliden und auf die Zukunft ausgerichteten Haushalt haben,“ sagte Bürgermeister Norbert Essich. Man haushalte gut und gehe mit dem Geld sehr sparsam um. Den Haushaltsplan für das Jahr 2018, es sind genau 200 Seiten, nannte Schwabbbrucks Bürgermeister „ein lebendes Papier.“

Insgesamt beträgt der Vermögenshaushalt 2,55 Millionen Euro, der Verwaltungshaushalt 1,43 Millionen Euro. Bei etlichen der geplanten Vorhaben muss die Gemeinde in Vorleistung gehen. Deswegen hat der Kämmerer schon mal Kassenkredite in Höhe von 150 000 Euro zur Seite gelegt auf die er jederzeit zurückgreifen kann.

Haushalt Schwabbruck: Gemeinde plant viele Ausgaben ein

An Ausgaben mangelt es nämlich in diesem Jahr wahrlich nicht. Allein die Kreisumlage beträgt bei 55 Prozentpunkten (2017 waren es noch 56) in diesem Jahr 441 000 Euro. 55 Prozentpunkte bedeutet, dass die Gemeinde von jedem eingenommenen Euro an Steuern 55 Cent an den Landkreis abführen muss. Dazu kommt die Umlage an die Verwaltungsgemeinschaft (2017 waren es 107 000 Euro) mit nochmals 115 000 Euro. Für den Unterhalt des gemeindlichen Kindergartens muss die Gemeinde 96 000 Euro drauf legen. Für den Grunderwerb zum Wohnungsbau, es ist das Neubaugebiet an der Burggener Straße, sind 450 000 Euro und für dessen Erschließung weitere 350 000 Euro eingeplant. 650 000 Euro hat der Kämmerer für den Breitbandausbau und weitere 200 000 Euro für den Kauf eines neuen Feuerwehrautos in den Haushaltsplan eingestellt.

Haushalt Schwabbruck: Auch viele Einnahmen

Ausgaben, die allesamt nicht möglich wären, wenn nicht auch ordentlich Geld in die Gemeindekasse käme. Allein der Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer beträgt in diesem Jahr 585 000 Euro. Dabei erhält die Gemeinde 15 Prozent der im Gemeindegebiet erzielten Einkommenssteuer. Weitere knappe 290 000 Euro bringt die Schlüsselzuweisung vom Land. Im vorigen Jahr waren es 70 000 Euro weniger. Die Gewerbesteuer hat der Kämmerer bei einem Hebesatz von 310 Prozentpunkten vorsichtig mit 100 000 Euro, die Grundsteuern A und B zusammen mit 83 000 Euro und die Hundesteuer mit 1700 Euro angesetzt. Dies seien allesamt realistische Zahlen in Einnahmen und Ausgaben. „Wir bauen keine Luftschlösser,“ betonte der Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft.

Geschlossen hat der Gemeinderat am Montagabend dem Haushaltsplan für das Jahr 2018 zugestimmt.

Walter Kindlmann

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