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Die Hausherren Josefine (l.) und Friedrich Heimerer (r.) mit Tochter Carolin Zech hatten zur Einweihungsfeier in den neuen Berkmüllerhof geladen.

Tagungsstätte in schwabsoien 

Berkmüllerhof erstrahlt in neuem Glanz

Tagungsstätte, Seminarraum, Raum für kleinere Feiern: Am vergangenen Wochenende wurde der umgebaute und sanierte Berkmüllerhof feierlich eingeweiht. Zahlreiche Gäste kamen.

Schwabsoien „Der Urgedanke war, das Haus nicht in fremde Hände zu geben“, sagte Josefine Heimerer, die auf dem Berkmüllerhof aufgewachsen ist. Aus dem Gedanken wurde ein Plan, herausgekommen ist ein Schmuckstück. „Die Gemeinde ist froh, dass der Leerstand wieder mit Leben erfüllt ist“, betonte Bürgermeister Sigfried Neumann anlässlich der Einweihungsfeier, bei der auch Pfarrer Hans Klein den Weihwasserkessel schwang. Er wünschte den Hausherren Josefine und Friedrich Heimerer Gottes Segen und gutes Gelingen.

Die Tagesstätte soll laut Friedrich Heimerer Jugendgruppen, Schulen, Firmen aber auch Privatleuten für Vorträge und Feiern sowie mehrtägigen Seminaren dienen. Neben Vortragsräumen und Speiseraum mit Küche s gibt es 30 Betten in Zwei- und Vierbettzimmern.

Der rund 150 Jahre alte Hof an der Kaufbeurer Straße 28 wurde innen und außen saniert und renoviert. Stall und Tenne wurden zu Wohnraum ausgebaut und energetisch auf den neuesten Stand gebracht. Die Zimmer sind zum teil mit Nasszellen ausgestattet, zum Teil gibt es Gemeinschaftsbäder. Bei der Renovierung und Einrichtung wurde sorgsam darauf geachtet, den bäuerlichen Charakter des Hauses zu wahren und behutsam mit neuem zu ergänzen. In liebevoller Kleinarbeit hat Josefine Heimerer jedes Zimmer anders mit besonderen alten und neuen Möbelstücken eingerichtet.

Zur Einweihungsfeier waren natürlich auch die Nachbarn geladen, die zahlreich kamen und mit eigenen Augen sehen wollten, was aus dem Haus geworden ist.

Ursula Fröhlich

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