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Alexandra Eirenschmalz zeigt, wo das Werk 3 in Schwabsoien entstehen soll.

Gemeinderat Schwabsoien

Eirenschmalz braucht Platz für neue Halle am Ortsrand

Die Firma Eirenschmalz möchte sich vergrößern. Weil auf eigenem Grund zu wenig Platz ist, will sie im neuen Gewerbegebiet von Schwabsoien eine Halle bauen.

Schwabsoien – Die Firma Eirenschmalz braucht mehr Platz. Deshalb möchte das Unternehmen eine 70 mal 96 Meter lange Produktions- und Lagerhalle im neuen Gewerbegebiet von Schwabsoien bauen. Das zweischiffig geplante Gebäude in der benötigten Größe lasse sich auf dem bestehenden Grund jedoch so nicht realisieren, sagte Michael Riedle vom beauftragten Planungsbüro bei der Gemeinderatssitzung in Schwabsoien.

Die neue Halle mit insgesamt 7000 Quadratmeter Fläche benötigt eine Feuerwehrzufahrt rund um das Gebäude von einem 3,50 breiten Streifen. Außerdem sei eine Lkw-Zufahrt nur von der Seite des Wendehammers möglich, und die dann zur Verfügung stehende Fläche sei mit elf Metern zu klein für die meist 16 Meter langen Fahrzeuge.

Das sogenannte Werk 3, das am Ortseingang von Schwabsoien entstehen soll, gegenüber dem bestehenden Werk 1 vor Ort (Werk 2 ist in Inningen bei Augsburg), sei dringend notwendig, so Riedle. Eirenschmalz habe seit 2010 ein Umsatzwachstum von 200 Prozent erreicht mit 170 Prozent mehr Mitarbeitern. Im Gegensatz dazu stehen lediglich bislang 17 Prozent mehr Fläche. „Wir haben alles ausgereizt, was geht, jetzt brauchen wir Platz“, so Michael Riedle.

Bürgermeister Siegfried Neumann sowie die Räte signalisierten Verständnis für den Wunsch des Unternehmens. Dazu muss jedoch unter anderem zunächst der Flächennutzungsplan geändert und der bestehende Bebauungsplan erweitert werden. Die Kosten dafür trägt dann das Unternehmen. Dem stimmten die Räte zu.

Auch das Landratsamt habe, so Neumann, in einem Vorgespräch signalisiert, dass dieses grundsätzlich vorstellbar wäre. Nun sind weitere Formalitäten etwa zu dem notwendigen Grundstückserwerb zu klären. Das Unternehmen braucht weitere rund 1800 Quadratmeter Bebauungsfläche sowie rund 2700 Quadratmeter Ausgleichsfläche. „Es ist ein Schritt in die richtige Richtung“, so der Rathauschef. Die Anforderungen an ein Unternehmen wie Eirenschmalz als Systemlieferant beinhalteten, dass es als Lieferant alles bevorraten müsse, was der Kunde brauche. Deshalb sei die Notwenigkeit einer weiteren Halle verständlich.

 Myrjam C. Trunk

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