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Vor Ort schauten sich die Gemeinderäte die möglichen Standorte für den Bauhof an. Hier sind sie am Wanderparkplatz zu sehen.

Gemeinderat hat sich entschieden

Schwabsoiens Bauhof soll am Wanderparkplatz entstehen

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Schwabsoien bekommt einen neuen Bauhof. Der Gemeinderat befasste sich in seiner jüngsten Sitzung mit der Frage, wo er entstehen soll. Zwei Grundstücke standen zur Auswahl.

Schwabsoien – Noch ist der Schwabsoiener Bauhof in eine private Halle eingemietet – „aber wir wollen raus“, erklärt Bürgermeister Siegfried Neumann. „Wir brauchen einen vernünftigen Bauhof“. Auch, weil sich personell einiges verändert hat. Bisher kümmerten sich Ehrenamtliche um anfallende Arbeiten in der Gemeinde. Doch das ist laut Neumann so nicht mehr zu stemmen. Unter anderem gibt es sechs öffentliche Gebäude in der Gemeinde, um die sich der Bauhof kümmern muss. Seit Januar hat Schwabsoien darum einen festangestellten Gemeindearbeiter in Vollzeit, der von drei Rentnern auf Stundenbasis unterstützt wird.

Zwei Standorte standen für den neuen Bauhof zur Auswahl: am Wanderparkplatz bei der Sportanlage oder beim Festplatz. Schon beim Ortstermin kristallisierte sich heraus, dass die Gemeinderäte die erste Variante bevorzugen würden. In der darauffolgenden Sitzung am Montag folgte nun die Bestätigung: Einstimmig wurde dafür gestimmt, den Bauhof am Wanderparkplatz bei der Sportanlage zu errichten.

Hier soll gebaut werden: Der neue Schwabsoiener Bauhof soll auf dem Wanderparkplatz entstehen, wo auch schon die Container untergebracht sind.

Der Standort wurde unter anderem auf Grundlage von Erreichbarkeit und Zweckbindungen bewertet, erklärt Bürgermeister Siegfried Neumann. „Auf dem Platz befindet sich auch die Containersammelstelle, die gehört im Prinzip zum Bauhof dazu“, so Neumann.

Wichtig war Manfred Schmid allerdings die Festlegung, dass der Baum- und Buschbestand an der Stelle weitestgehend erhalten bleibt. Außerdem wollte er sichergehen, dass weiterhin genügend Parkplätze für Wanderer bereitgestellt werden und die Container an der Stelle bleiben können.

Container müssen leicht versetzt werden

All das sei kein Problem, versicherte Bürgermeister Siegfried Neumann. Mit der EVA sei bereits abgesprochen, dass die Container auf dem Platz bleiben können – sie müssen allerdings leicht versetzt werden.

Festplatz soll nicht verbaut werden

Gegen den Standort am Festplatz sprach unter anderem, dass dieser nicht verbaut werden sollte, so das Echo im Gemeinderat. „Dann wären wieder alle Vereine auf der Suche nach Freiraum, wo sie ihr Zelt aufbauen können“, sagte Neumann.

Auch kleines Büro und Werkstatt gehören zum Bauhof

Der Bauhof soll dieses Jahr fertig werden. Bisher gibt es allerdings nur eine Skizze. 24 mal 12 Meter soll das Gebäude groß werden. Zum Bauhof gehören auch ein kleines Büro und eine kleine Werkstatt.

„Wir werden jetzt noch ein paar Bauhöfe in der Gegend anschauen und dann den Eingabeplan machen“, fasste Neumann den Zeitplan zusammen.

Kosten sind im Haushalt eingeplant, konkrete Summe wird noch nicht genannt

Die Kosten für den Bauhof sind im Haushalt eingeplant, da dieser aber noch nicht verabschiedet wurde, wollte Neumann keine Angaben dazu machen. „Es kommt auch noch auf die Ausstattung an. Der Bauhof wird am Ortseingang gebaut und soll optisch ansprechend gestaltet werden. In der Nachbarschaft ist das Gewerbegebiet mit mehreren Hallen. In diese Art soll auch der Bauhof gestaltet werden.“

Auch „Zweckausstattung“ soll angeschafft werden

Gleich im Anschluss an die Standortbestimmung wurde im Gemeinderat über die Beschaffung von Geräten und Werkzeug für den Bauhof diskutiert. Eine Zweckausstattung soll angeschafft werden, so der einstimmige Beschluss. Zu dieser gehört unter anderem ein Werkzeugkoffer mit „viel Kleinzeug“, wie Anton Sinn es beschrieb. Etwas teurer ist ein Hochdruckreiniger. Insgesamt fallen Kosten von circa 4500 Euro an. Die Geräte werden vorläufig in der Werkstatt des Feuerwehrhauses gelagert.

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