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Planung schreitet voran

Schwabsoien: Solarpark-Bau startet im Herbst

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Die Planungen zum Solarpark Sachsenried sind wieder ein paar Schritte weiter. Bei der Ausschreibung hat die Energiebauern GmbH aus Sielenbach den Zuschlag bekommen. Für die Verwirklichung hat sie jetzt eineinhalb Jahre Zeit.

Schwabsoien/Sachsenried – Zwar müsse nun noch der endgültige Satzungsbeschluss des Gemeinderates Schwabsoien abgewartet werden, es zeichne sich aber ab, dass dieser in absehbarer Zeit getroffen wird, sagt Sepp Bichler, einer von drei Geschäftsführern der Energiebauern GmbH auf Nachfrage der Schongauer Nachrichten.

Die Firma aus Sielenbach plant deshalb, schon im Herbst mit den Arbeiten zu beginnen. Dann geht es laut Bichler flott weiter: Innerhalb von vier Wochen soll der Sachsenrieder Solarpark aufgestellt sein.

In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Schwabsoien wurden bereits Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange zum geplanten Solarpark abgearbeitet. Die eingegangenen Anmerkungen hielten sich allerdings in Grenzen, sodass keine wesentlichen Änderungen an der Planung notwendig sind.

Das Bayerische Amt für Denkmalschutz hatte zunächst Bedenken, dass die Hofkapelle bei Dietlried vom Solarpark beeinträchtigt wird. Das Amt stellte allerdings fest, dass optische Auswirkungen nur geringfügig zu erwarten seien, da der Solarpark kaum einsehbar sein wird. Dieser wird hinter einer Erhöhung errichtet, und die Fläche ist an drei Seiten von Wald umgeben.

Dass zwischen den Modultischen ausreichend Abstand eingehalten und die elektrische Betriebsstätte mit Hinweisschildern gekennzeichnet wird, merkte die Kreisbrandinspektion Weilheim-Schongau an.

Aus wasserrechtlicher Sicht sieht das Landratsamt Weilheim-Schongau keine Bedenken, da der Niederschlag nicht gesammelt wird, sondern natürlich auf der Fläche versickern kann. Die Versiegelung der Fläche wird minimal gehalten. Darüber hinaus stellte das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten positiv fest, dass eine landwirtschaftliche Nutzung durch Schafe weiterhin möglich ist und das typische Landschaftsbild nicht beeinträchtigt wird. Schließlich ist der Solarpark nicht einsehbar. Die Förderung der Gemeinde von erneuerbarer Energien sei fortschrittlich.

Der Gemeinderat stimmte allen vorgetragenen Hinweisen einstimmig zu. Bürger hatten übrigens keine Hinweise oder Forderungen zum Solarpark eingereicht.

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