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Die Almhütte am Ende des Meditationsweges lädt zum Verweilen ein. Die Initiatoren des Meditationswegs sind Ulrike Knappich (rechts) und Silke Sporer-Schmid (mit Hut) vom Verein HVE (Hausfrauen vereinigt euch).

Zwei Frauen aus Schwabsoien haben Idee mit viel Kreativität umgesetzt

Meditativer Weg und Ort zum Innehalten

Ohne das schön bemalte Hinweisschild wäre er nicht zu erkennen, der Einstieg zum neuen Meditationsweg in Schwabsoien. Am Ortsausgang an der Landsberger Straße gelegen, kann man nun hinaufsteigen zur sogenannten Alm, einer wunderschönen Holzhütte mit Veranda, die auf dem Hügel schon lange steht.

Schwabsoien – „Der Weg dorthin ist nicht so bekannt“, sagt Ulrike Knappich, die nach einem abendlichen Spaziergang den fantastischen Ausblick von dort oben genoss und spontan die Idee hatte, den Aufstieg dorthin als meditativen Weg zu kennzeichnen. Denn „man kann aus der Zeit fallen, wenn man hier oben sitzt“, findet Knappich.

Das Schild weist auf den Meditationsweg hin

Und ihre Idee hat sie zusammen mit Silke Sporer-Schmid und weiteren Mitgliedern ihres Vereins HVE (Hausfrauen vereinigt euch) auf eine sehr kreative Weise umgesetzt. Insgesamt 16 Holzstelen begleiten den Wanderer auf dem steilen Weg nach oben zur Alm. Wunderschön bemalt und mit Sprüchen versehen, laden die aufgestellten Bretter zum Verweilen ein.

Und das ist in zweierlei Hinsicht gut: Denn die markanten Zitate regen nicht nur zum Nachdenken an. Ein zeitweiliges Durchatmen bei diesem steilen Anstieg ist auch sehr hilfreich.

„Die Ideen zu den Sprüchen kamen ganz spontan“, sagt Silke Sporer-Schmid. Man finde so durchaus passende Hinweise wie „Das Leben ist eine Reise. Glück finden wir auf dem Weg, nicht am Ziel“ oder „Ein Sonnenstrahl reicht hin, um viel Dunkelheit zu erhellen“. Es ist auch Humorvolles dabei wie etwa ein Brett, aufgestellt unter einem wunderschönen Baum, das besagt „Der krumme Baum lebt sein Leben, der gerade Baum wird ein Brett“.

Oben angekommen, hat man einen fantastischen Blick über Schwabsoien bis weit hinaus zu den Bergen. In die Almhütte haben die Frauen einen schön bemalten Briefkasten gehängt, in dem sich ein Buch befindet. „Es ist ähnlich wie ein Gipfelbuch. Man kann sich eintragen und seine Gedanken aufschreiben“, sagt Knappich. Der Meditationsweg ist also eine wunderbar abgerundete Sache geworden.

Die Frauen wünschen sich, dass er gut angenommen wird. Am vergangenen Sonntag, nachdem die 16 Bretter beim morgendlichen Gottesdienst in Schwabsoien geweiht und danach aufgestellt worden sind, kamen viele Einheimische zur kleinen Einweihungsfeier auf die Alm.

Aber auch ein Pärchen aus dem benachbarten Landsberg ist durch das bunte Hinweisschild angelockt worden. Neugierig geworden nahmen sie den Aufstieg zur Alm in Angriff und freuten sich oben mit den Organisatoren und anwesenden Einheimischen über dieses schöne Fleckerl Erde.

Regina Wahl-Geiger

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