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Ein stahlendes Hochzeitspaar: Resi & Max Stemmler bekommen von den Kollegen von Max rote Luftballons überreicht. Links in Wartestellung eine Taekwondo Kameradin von Resi, die mit einer Schale von Reiskörnern den Zuwachs des Vereins garantieren will.

Romantische Idee

Polizei steht Spalier mit Schlagstöcken und Luftballons

Hohenfurch - Schlagstöcke, Reiskörner, Holzbrettchen und eine Vereinsfahne, wie soll denn dies alles zusammen passen? Dazu noch viele rote Luftballons in Herzform? Es passt, wie die Faust auf’s Auge. Aber wie sollen die ganzen Dinge unter einen Hut gebracht werden? 

Auf alle Fälle unter die Haube gebracht wurde die Resi. Sie und ihr Bräutigam Max haben sie sich im Standesamt in Schwabsoien die Eheringe angesteckt. So mit allem Drum und Dran. So mit „ich will“ und mit „in guten und in schlechten Zeiten“. So mit vielen feuchten Augen. Und alle Verwandten, Freunde und Bekannte der beiden waren mit dabei.

Wie es sich gehört, wurde nach der Trauung Spalier gestanden. Fünf verschiedene Gruppen formierten sich vor dem Standesamt. Noch im Innenbereich standen die Fussballer des SV Hohenfurch und zeigten ihre Verbundenheit. Sie waren es ja auch, die den Max vor wenigen Tagen zum Junggesellenabschied per Bulldog und Heuladewagen entführten. Die nächste Gruppe bildet das Spalier in schlagkräftig romantischer Kombination. Schlagstöcke und rote Luftballons werden in die Luft gehoben und zum Spalier geformt. Ganz klar an der Uniform zu erkennen, es sind die Kollegen von Max der Polizeiinspektionen aus Weilheim und Schongau. Dahinter wird wirklich geschlagen. Die Taekwondo Gruppe von Resi aus Schongau versperrt den Weg. Resi soll ein Holzbrett durchschlagen. Überstehen das ihre Hochzeitsschuhe unbeschadet? Max springt in die Bresche. Unkompliziert und einfach mit der Faust. Brennholz.

Die Gardemädchen aus und die Landjugend mit Vereinsfahne aus Schwabsoien bilden den Abschluss der Spaliere für Resi & Max. Ein Hoch auf die Hochzeiter!

Hans-Helmut Herold

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