Dieses Notzelt steht noch zwischen den beiden Eirenschmalz-Produktionshallen. Bald aber entsteht dort eine neue Halle mit modernen Büros und großen Glasflächen. Foto: jos

Schwabsoien: Aus Zelt wird Halle

Schwabsoien - Die Erweiterung einer Produktionshalle der Schwabsoier Metallbaufirma Eirenschmalz ist bereits am 6. August 2012 besprochen worden. Jetzt geht's an die Umsetzung.

„Viele von Euch werden jetzt sagen, ,das hatten wir doch schon mal’“, sagte Schwabsoiens zweiter Bürgermeister Siegfried Neumann in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Recht hatte er, denn die Erweiterung einer Produktionshalle der Schwabsoier Metallbaufirma Eirenschmalz war bereits am 6. August 2012 besprochen worden. Seitdem habe sich aber etwas verändert.

Wie Michael Riedle, der für die Firma Eirenschmalz die Hallen baut, erklärte, machen die Auftragslage und die innerbetriebliche Situation den Neubau einer Rohrlaserhalle nötig. „Im vorderen Teil dieser Halle finden zudem neue Büros Platz, weil die bisherigen Räumlichkeiten zu klein sind“, führte Riedle aus.

Die neue Halle füllt zukünftig die Lücke, die zwischen zwei bestehenden Produktionshallen besteht. Denn bislang wurden die zum Teil empfindlichen Produkte und Materialien der Firma dort bei Wind und Wetter zwischen diesen beiden hin- und hertransportiert. Provisorisch befindet sich dort seit einiger Zeit ein Notzelt.

Wie Riedle weiter erklärte, werden bei dem Neubau alle Festsetzungen des Flächennutzungsplanes wie Dachneigung, Dachform, Geschoss- und Grundflächenzahl eingehalten. „Das Gebäude wird auch nicht höher als die umliegenden.“ Der Bürotrakt passe sich zudem optisch in die Umgebung ein und werde architektonisch schön und lichtdurchflutet.

Ein Problem gibt es: Unter dem Gelände für die neue Rohrlaserhalle befindet sich eine gemeindliche Wasserleitung. Trotz der Überbauung muss das Unternehmen einen Zugang zu dieser ermöglichen - etwa für Wartung, Reparatur oder Vergrößerung. Ist dies nicht möglich, verpflichtet sich die Firma, die Leitung auf ihre Kosten neu zu verlegen.

Dem so formulierten Bauantrag stimmte der Schwabsoier Gemeinderat einhellig zu. „Es ist schön, dass schon in der Planung alle Fachbehörden mit eingebunden wurden“, lobte Interims-Rathauschef Neumann den Industriebetrieb. „Die Vorteile für die Firma sind nicht von der Hand zu weisen, daher können wir nur zustimmen.“

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