Schwabsoier Haushalt auch in diesem Jahr wieder vorsichtig kalkuliert

Schwabsoien - Sehr sparsam - wie in den Vorjahren - ist der Haushalt der Gemeinde Schwabsoien aufgestellt worden. Mit einer Gegenstimme wurde das Zahlenwerk von Kämmerin Andrea Knopp abgesegnet.

Das Wichtigste vorneweg: Die Gemeinde Schwabsoien macht in diesem Jahr - nach jetzigem Stand - keine neuen Schulden. Dafür werden aber 275 000 Euro aus den Rücklagen entnommen, um alle Ausgaben zu decken.

Der Haushalt für das Jahr 2012 schließt in den Einnahmen und Ausgaben mit einem Volumen von rund 1,63 Millionen Euro, das sind 1,32 Prozent unter dem Haushaltsansatz des vergangenen Jahres. „Das Volumen des Vermögenshaushalts umfasst in den Einnahmen und Ausgaben mit 878 025 Euro“, führte Knopp weiter aus. Damit liegt dieser 1,8 Prozent bzw. 16 000 Euro unter dem Ansatz des Vorjahres.

Durch eben das besagte sparsame Haushalten ist es der Kommune in diesem Jahr möglich, die geforderte Mindestzuführung vom Verwaltungs- in den Vermögenshaushalt vorzunehmen, konkret sind dies rund 151 000 Euro. Und ebenfalls durch das sparsame Haushalten sinkt in diesem Jahr voraussichtlich auch der gemeindliche Schuldenstand. Derzeit belaufen sich die Verbindlichkeiten der Gemeinde Schwabsoien auf auf rund 1,714 Millionen Euro, was einer Pro-Kopf-Verschuldung für die rund 1300 Einwohner von 1325 Euro entspricht.

In Sachen Steuern bleiben in diesem Jahr die Hebesätze erstmal unverändert. In der Grundsteuer A (Hebesatz: 330 Prozentpunkte) rechnet man mit Einnahmen von rund 22 000 Euro, bei der Grundsteuer B (330 Prozentpunkte) mit 95 000 Euro und bei der Gewerbesteuer (320) mit rund 365 000 Euro. Mit Einnahmen aus den Schlüsselzuweisung wird in Höhe von von rund 66 000 gerechnet.

Dafür erwarten die Gemeinde auf der Ausgabenseite die Gewerbesteuerumlage von rund 70 000 Euro, die Kreisumlage mit rund 538 000 Euro und die Umlage an die Verwaltungsgemeinschaft mit rund 103 000 Euro.

Die allgemeinen Rücklagen der Gemeinde Schwabsoien belaufen sich derzeit auf rund 292 000 Euro. Dieser werden wie erwähnt die 275 000 Euro entnommen, aber auf der anderen Seite auch rund 30 000 Euro zugeführt.

Ausführlich haben sich die Schwabsoier Gemeinderäte in der jüngsten Sitzung das auf 229 Seiten aufgeführte Zahlenwerk angeschaut - und ihm bei einer Gegenstimme von Ulrich Starker auch die Zustimmung erteilt.

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