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Schwabsoier Wehr hat neues Löschfahrzeug im Blick

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Die neue Vorstandschaft der Feuerwehr: Von links Anton Eirenschmalz, Martin Mittermeier, Norbert Schmid, Bernhard Häringer, Reinhold Schilcher, Anton Sinn, Peter Schleich und Fritz Linder. foto: wk
Die neue Vorstandschaft der Feuerwehr: Von links Anton Eirenschmalz, Martin Mittermeier, Norbert Schmid, Bernhard Häringer, Reinhold Schilcher, Anton Sinn, Peter Schleich und Fritz Linder. foto: wk

Schwabsoien - 13 Einsätze mit 218 Einsatzstunden haben die aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schwabsoien im vergangenen Jahr bewältigt.

Dazu kamen 34 Übungen und 21 Schulungen mit zusammen nochmals 576 ehrenamtlichen Ausbildungsstunden. Neun junge Floriansjünger haben die Leistungsprüfung in Bronze mit Bravour bestanden.

Akribisch detailliert hat erster Kommandant Norbert Schmid auf der Jahresversammlung der Schwabsoier Feuerwehr seinen Jahresbericht abgeliefert. 52 aktive Mitglieder zählt die Schwabsoiener Feuerwehr derzeit. 51 aktive Männer und mit Stefanie Huber die einzige Dame. Die Wehr verfügt über 21 ausgebildete Atemschutzträger, elf Maschinisten und über zwei Löschfahrzeuge TLF 16/24. Ein neues Löschfahrzeug, LF 20, ist praktisch schon in Sicht.

Den Zeitplan für die Beschaffung hat Bürgermeister Siegried Neumann so festgelegt: 2014 Kauf des Fahrzeuges mit dem Aufbau, 2015 wird die dazu gehörende Innenausstattung finanziert. Diese Teilbeschaffung hängt mit dem Neubau des Sachsenrieder Feuerwehrhauses zusammen, das bis Ende 2014 stehen soll.

„In Sachsenried müssen wir was bauen, in Schwabsoien etwas kaufen“, sagte Neumann. Man spreche für Löschfahrzeug und Feuerwehrhaus von einer Summe von um die 600 000 Euro, sagte Neumann, der im Übrigen versprach, immer ein offenes Ohr für die Feuerwehr zu haben.

Nicht unerwähnt lassen wollte der Bürgermeister, dass nach den Einsätzen der Feuerwehr, 13 im vergangenen Jahr, noch nie von den örtlichen Betrieben eine Rechnung für den Ausfall von Arbeitsstunden gestellt wurde, wenn die Männer von der Arbeit weg geholt wurden. „Das ist auch nicht so selbstverständlich“, sagte Neumann.

Erster Vorstand Fritz Linder ließ in flottem Tempo das vergangene Jahr Revue passieren. Er erwähnte den Einsatz der Wehr beim Bezirksfest der Landjugend, den gelungenen Ausflug nach München und die Schrottsammlung, die von Jahr zu Jahr weniger wird. „Die Bauern haben so allmählich aufgeräumt.“ 4,5 Tonnen waren es gerademal noch, die 450 Euro in die Kasse von Reinhold Schilcher gespült haben. Der im Übrigen gut gewirtschaftet hat. Der Kassier kann ein Guthaben von 9300 Euro vorweisen.

Kreisbrandrat Rüdiger Sobotta erwähnte in seinem Grußwort den Digitalfunk, für den jetzt die dazu gebildeten Projektgruppen in den acht Standorten im Landkreis Weilheim-Schongau ihre Arbeit aufnehmen. Bis Ende 2015 muss der Digitalfunk betriebsbereit sein.

Gewählt wurde auf der Jahresversammlung auch die neue Vorstandschaft. Danach ist Fritz Linder als erster Vorstand weiterhin für den Verein mit derzeit 136 Mitgliedern verantwortlich. Ihm zur Seite steht als Vize Anton Eirenschmalz.

Erster Kommandant für die nächsten sechs Jahre ist Norbert Schmid. Den Posten des Vize übernimmt Anton Sinn, der damit an die Stelle von Anton Eirenschmalz tritt. Den Schriftverkehr erledigt unterdessen weiterhin Martin Mittermeier, die Kasse verwaltet Reinhold Schilcher. Als Vertrauensmann wurde Bernhard Häringer benannt

walter kindlmann.

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