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Abgeräumt ist das ehemalige landwirtschaftliche Anwesen von J ohann Rösch. 

Seit dieser Woche rollen die Bagger

Neue Wohnungen mitten in Altenstadt

„Wohnen für Jung und Alt“ – mit diesem Vorhaben hat sich Altenstadts Gemeinderat gut ein Jahr lang beschäftigen müssen. Seit dieser Woche rollt nun der Bagger. Das ehemalige landwirtschaftliche Rösch-Anwesen auf dem 6000 Quadratmeter großen Grund ist dem Erdboden gleich gemacht. Hier entstehen zunächst einmal in zwei von vier Bauabschnitten zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 24 seniorengerechten Wohnungen.

Altenstadt – An gleicher Stelle entstehen zunächst einmal in zwei von vier Bauabschnitten zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 24 seniorengerechten Wohnungen.

Zur Vorgeschichte: Bereits im Februar 2017 hatte der Gemeinderat den Bauantrag der Wohnbau-Südlech GmbH genehmigt. Die Gemeinde hatte zu dieser Zeit bereits im Vorfeld schon mit den zuständigen Behörden wie Landrats- und Bauamt Details zur möglichen Bebauung geregelt.

Allerdings hatte danach das Landesamt für Denkmalpflege gegen das Vorhaben Bedenken geäußert. Die Basilika beherrsche das Ortsbild von Altenstadt. Die südliche Ansicht hin zur Basilika sei derzeit noch einigermaßen unverstellt. Die geplanten Neubauten mit ihren Ausmaßen und Situierung seien an dieser Stelle völlig verfehlt. An diesem sensiblen Standort sei nur eine Bebauung denkbar, die dem städtebaulichen Charakter der ländlichen Umgebung entspreche.

Die Stellungnahme der Gemeinde hatte danach gelautet: Der Gemeinde sei sehr wohl bewusst, dass die Belange des Denkmalschutzes sowohl aus städtebaulicher Sicht als auch aufgrund des verfassungsrechtlichen Schutzes in der Bauleitplanung in besonderer Weise zu beachten sind.

Des Weiteren vertrat die Gemeinde die Auffassung, dass es sich bei dem Rösch-Anwesen um ein sogenanntes Innenbereichsgrundstück handle und damit Baurecht besitze. Durch die Bebauung werde nicht unmittelbar in das Denkmal eingegriffen. Die Gemeinde hat sich damit durchgesetzt. „Unsere Argumente waren besser,“ sagte Altenstadts Bürgermeister kurz und bündig.

Der Zeitplan sieht nunmehr vor, dass mit dem Bau der ersten beiden Gebäude im April 2018 begonnen wird: Je Haus zwölf seniorengerechte Wohnungen in den Größen zwischen 47 und 75 Quadratmetern. Fertigstellung ein Jahr später im April 2019.

Auch an Senioren wird gedacht

Im Juli 2019 wird im Bauabschnitt drei und vier mit dem Bau der letzten beiden von insgesamt vier Häusern begonnen. Im Haus drei sind wiederum zwölf Wohnungen vorgesehen. Im Gebäude vier sind im Obergeschoss sechs Wohnungen geplant. Das Erdgeschoss soll dagegen gewerblich genutzt werden.

„Wir können damit einen Teil des Wohnungsbedarf an seniorengerechten Wohnungen abdecken“, freut sich Albert Hadersbeck.

Von Walter Kindlmann

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