Kurz vor deutsch-spanischem Champions League-Knaller: Corona-Fälle bestätigt - steht Spiel auf der Kippe?

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Mit Behinderung in München: Schüler der Akademie bei ihrem Großstadt-Versuch. foto: fkn

Selbstversuch: Mit dem Rollstuhl in München

Rottenbuch - Mit Behinderung in München: Schüler der Fachakademie Rottenbuch testen in München, wie es ist, mit einer körperlichen Behinderung zu leben. Wie kamen sie mit Rollstuhl und Blindenstock klar?

17 Studierende der Fachakademie Rottenbuch, die gerade ihre Ausbildung zur Erzieherin beendet haben, fuhren mit Lehrer Ralf Windhager nach München, um den Alltag von Menschen mit Behinderungen und die damit verbundenen Schwierigkeiten in einer Großstadt ansatzweise zu erleben. Im Gepäck hatten sie Blindenstöcke, Armbinden für Sehbehinderte, geschwärzte Brillen und Rollstühle, die ihnen vom Sanitätshaus Gürtner in Schongau zur Verfügung gestellt wurden.

Im Rahmen des Unterrichts mussten die Studierenden ausprobieren, wie sie sich zurechtfinden, wie Mitmenschen reagieren und mit welchen Schwierigkeiten der Einzelne konfrontiert wird. Die Studierenden teilten sich dazu in vier Gruppen auf.

Hierzu gehörten die Fahrt mit der U-Bahn, der Besuch eines Kaufhauses mit Rolltreppe, der Besuch eines Lokals sowie die Benutzung der Toilette, die Besichtigung einer Kirche oder eines Museums und die Auseinandersetzung mit Passanten.

Später verwiesen viele auf Hilfe, die sie erhalten haben, sei es beim Einkauf oder auch beim Überwinden von Hindernissen. Eine weitere Gruppe berichtete von Hilfen beim Überqueren der Straße sowie von Jugendlichen, die Interesse zeigten und mit ihnen ins Gespräch kamen.

Erlebt wurde aber auch die Ignoranz von Passanten am Hauptbahnhof, die auf die Sehbehinderten trotz Kennzeichnung durch Armbinde und Blindenstock keine Rücksicht nahmen. Am auffälligsten aber waren für fast alle Teilnehmer viele mitleidige Blicke und das Gefühl, dass die meisten Menschen lieber Abstand wollten.

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