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Bogenschießen steigert die Konzentration und ist fester Bestandteil im Förder-Programm der Schönach-Schule in Altenstadt. 

Sonderpädagogische Einrichtung in Altenstadt

Neuer Name fürs Förderzentrum

Altenstadt - Verspätetes Jubiläumsgeschenk: Anlässlich des 40-Jährigen wurde das Sonderpädagogische Förderzentrum Altenstadt neu getauft. Der Name lehnt sich an das schöne Bächlein, das seit vielen Jahren durch den Ort fließt.

Im Sommer feierte das Sonderpädagogische Förderzentrum Altenstadt 40-jähriges Jubiläum. Sozusagen als etwas verspätetes Geburtstagsgeschenk machte sich die Schule selbst ein Präsent, nämlich einen neuen Namen: Schönach-Schule lautet dieser. Aus diesem Anlass kam die Schulfamilie zu einem kleinen Festakt zusammen und veranstaltete einen Tag des offenen Klassenzimmers für interessierte Besucher.

„Die Namenserteilung ist kein gleichgültiges Anliegen und sollte nicht vom Zufall abhängen“, das wusste schon Plato, wie Regierungsschuldirektorin Irmgard Doll-Edlfurtner in ihrer Rede wissen ließ.

Dass die Namensgebung wohl überlegt und durchaus treffend ist, hob daher Schulleiter Christian Karlinger hervor: „Die Schönach verbindet symbolisch unsere Schulstandorte Altenstadt und Hohenfurch“, dabei fließe der Bach einmal ruhig dahin, an anderen Stellen wirbele das Wasser wild umher.

Da können also durchaus Parallelen zum Schulalltag gezogen werden.

Auch der Ansatz der Konrektorin Michaela Steber ist sehr einleuchtend: „So wie die Schönach früher Mühlen und Schmieden mit Wasserkraft versorgt hat, so ist unsere Schule heute Energielieferant für die Umgebung.“

Gerade im Sinne der Inklusion sind die örtliche Grund- und die Schönach-Schule eine Energie, die in den Landkreis und darüber hinaus wirkt. Die Schüler können hier mutig sein, sich etwas trauen und sich weiter entwickeln.

Wie gut das in der Lehranstalt klappt, bewiesen vier Schüler, die eine Hommage an die Schönach zum Besten gaben. Thema des Gedichtes war der Bach im Wandel der vier Jahreszeiten.

Und dann gab es zum Abschluss der Ansprachen noch eine Premiere: Den Schönach-Schulen Song. Gesungen, gerappt, aufgenommen und produziert von Mädchen und Jungen, die die Schönach-Schule besuchen, in Zusammenarbeit mit dem Sozialpädagogen Jörg Münsterer.

Nach dem Stehempfang standen die Klassenräume den Eltern und weiteren Gästen offen. So konnte ein kleiner Einblick in den Schulalltag gewährt werden. Beispielsweise wie die wöchentliche, gemeinsame Englischstunde der Drittklässler der Schönach-Schule und der Viertklässler der Grundschule abläuft.

Im Computerraum wurde unterdessen eine Internetrecherche durchgeführt. Hier drehte sich alles um das Leben und Wirken Vincent Van Goghs.

Die letzte Station des Rundganges war besonders beeindruckend: Bogenschießen in der Turnhalle. Absolute Stille und höchste Konzentration war hier angesagt. Für die Schüler Gang und Gäbe, sie ließen sich auch nicht durch die Zaungäste aus der Ruhe bringen und trafen ein ums andere Mal ins Schwarze.

fr

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