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Spenden gern für die Nachbarn: Peitings Bürgermeister Michael Asam (l.) und Michael Schmid, Organisator der Musiknacht, haben der Peißenberger Bürgermeisterin Manuela Vanni das Geld überreicht. 

Musiknacht und Spendensammlung

Mehr als 2000 Euro für Peißenberger Flutopfer

Peiting/Schongau - Wenn es zur Sache geht, steht der Landkreis zusammen. Darum haben Peiting und Schongau  für die Peißenberger Hochwasser-Betroffenen gesammelt. Insgesamt über 2000 Euro wurden an Bürgermeisterin Manuela Vanni übergeben. 

„Innerhalb einer Viertelstunde hat die Schongauer Straße ausgesehen wie die Ammer,“ berichtet Peißenbergs Bürgermeisterin Manuela Vanni. Es blieb wenig Zeit, um sich auf das Hochwasser vorzubereiten. Gerade die Anwohner der Bachstraße sind besonders stark betroffen. „Es kamen die letzten Jahre immer viele Besucher aus Peißenberg und Umgebung zur Peitinger Musiknacht, da war es für uns als Veranstalter klar, dass wir mit einer spontanen Aktion helfen wollen.“ Wir sind in diesem Falle der Organisator der Musiknacht Michael Schmid, der erklärt wie es zu der Spendenaktion kam, und die Betreiber der Lokale in denen kräftig für die Hochwassergeschädigten gesammelt wurde. Weiter führt Schmid aus: „Wir wollen einfach einer Familie helfen, die es besonders schlimm erwischt hat. Die Bürgermeisterin weiß wer es am nötigsten hat und die sollen das Geld bekommen.“ 

Insgesamt kamen 1060 Euro zusammen, das hat auch Peitings Bürgermeister Michael Asam beeindruckt: „Ich finde das toll, dass man so schnell reagiert hat. Und so weiß man, dass das Geld auch sicher da ankommt, wo es am nötigsten gebraucht wird.“

Auch Lisa und Uwe Stegmeir haben an der OMV Tankstelle für Peißenberg gesammelt. 

Auch in Schongau wurden fleißig Spenden gesammelt. Das Pächter-Ehepaar der OMV Tankstelle in Schongau Lisa und Uwe Stegmeir konnten Bürgermeisterin Manuela Vanni 1001 Euro überreichen. „Bei uns hat der Area-Manager der OMV angerufen und hat sich erkundigt, wie es denn ausschaut, mit dem Hochwasser. Er meinte damit, ob die Filiale betroffen ist, das war aber zum Glück nicht der Fall. Zeitgleich haben wir die ersten Bilder im Internet gesehen und uns gesagt, da wollen wir was unternehmen.“

So wurden kurzerhand Spendenkrüge an der Kasse der Tankstelle aufgestellt und von jedem verkauften Heißgetränk wanderten 50 Cent in den Topf. „Der bayerische Nothilfefonds hat schon 180 000 Euro Soforthilfe ausbezahlt, aber auch die Spenden aus Schongau kommen wieder bestimmten Leuten zu Gute, die schwer betroffen sind,“ erläutert Manuela Vanni, die Peißenberger Bürgermeisterin, was mit dem Geld nun passiert.

Franziskus Reich

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