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An der Sonnenstraße in Schongau ist jetzt Schongaus eigenes Tempo-Messgerät angebracht worden. Im Bild Bürgermeister Falk Sluyterman (li.) und Martin Blockhaus vom Bauamt.

Stadt will Temposünder disziplinieren

Eigenes Raser-Messgerät für Schongau

Schongau - Seit Jahren lässt die Stadt Schongau die Blitzer der Kommunalen Verkehrsüberwachung bei Temposündern ran. Jetzt hat sie selbst Messgeräte gekauft, die Raser disziplinieren sollen.

Bislang hat sich die Stadt Schongau zusammen mit den Nachbarn in Peiting ein Tempo-Messgerät zur Überwachung der Geschwindigkeit im Straßenverkehr geteilt. „Das war natürlich für beide zu wenig“, sagt Schongaus Bürgermeister Falk Sluyterman.

Er befürwortete daher den Kauf eines eigenen Messgerätes nur für die Lechstadt. Nicht zuletzt deshalb, weil es immer wieder Beschwerden aus der Bevölkerung gebe, dass die Autofahrer auf vielen Straßen im Stadtgebiet – sei es auf Durchgangsstraßen oder in Wohngebieten – zu schnell fahren würden.

Gesagt, getan: Jetzt hat die Stadt Schongau sich ein eigenes Messgerät gekauft. „Zwei weiteren sollen noch Folgen“, sagte Sluyterman beim Aufstellen des Gerätes auf der Sonnenstraße. „Es kann ausgemessen werden, und wir können den Anwohnern dann anhand der Daten erklären, ob sie mit ihrem Gefühl Recht hatten oder dass sich der Großteil der Verkehrsteilnehmer doch an die Geschwindigkeits-Begrenzungen halten“, so der Bürgermeister weiter. Auch könne die Stadt zukünftig anhand der Daten aus der Messanlage bauliche Maßnahmen zur Reduzierung der Verkehrsgeschwindigkeit besser planen.

Wie Rathauschef Sluyterman und Martin Blockhaus vom Stadtbauamt bei der Vorstellung des Gerätes sagten, sei dieses mobil und können an beliebigen Orten eingesetzt werden – so wie derzeit an einem Ampelmasten an der Sonnenstraße.

Noch zeigt das Gerät „nur“ die gefahrene Geschwindigkeit von Autos, Motorrädern und Lastwagen in Stundenkilometern und als Zahl an. „Die ,Sie fahren’-Tafel wird noch nachgeliefert, dann wird das Gerät noch besser ersichtlich sein“, so Sluyterman. Nach seinen Worten soll jeweils einen Monat lang an ein und derselben Stelle die Geschwindigkeit gemessen werden.

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