Mädchen klaut Papas Autoschlüssel und unternimmt Spritztour mit Cousin (7) - es geht böse aus

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So soll der Kreisverkehr am Verkehrsknotenpunkt Münchener Straße/Schongauer Straße aussehen. fkn

Start für Monster-Baustelle: 8. Juni

Peiting - Sie kommt: die Monster-Baustelle mitten im Ort. Los geht’s mit den Bauarbeiten am Weilheimer Hof in Peiting am 8. Juni. Rauskommen soll ein Kreisverkehr.

Sieben Wochen: So lange können sich die Autofahrer auf ganz erhebliche Verkehrs-Einschränkungen im Ortsbereich Peiting einstellen. Maximal diese Zeitspanne soll es dauern, bis der Kreisverkehr am Weilheimer Hof fertiggestellt ist. Eine weitere Woche muss für die Arbeiten im Gehsteigbereich eingeplant werden. Der Verkehr sollte bis zum 27. Juli allerdings wieder fließen.

Bis dahin heißt es: Ampelschaltung im Kreuzungsbereich. Die Münchener Straße ist bis zur Forstamtsstraße komplett gesperrt, Anlieger frei, versteht sich. In diesem Straßenbereich soll das Baumaterial gelagert werden. Der Baustellen-Bereich Schongauer Straße ist per Ampel-Schaltung in einer Spur frei befahrbar, umgeleitet wird durch den Ort. Und zwar von der Münchener Straße kommend über die Müllerstraße. „Die erste Zeit wird es ein bisschen Chaos geben, bis sich die Leute dran gewöhnen oder auf die Umgehung ausweichen“, schätzt Gerhard Habersetzer, der im Bauamt Peiting zuständig ist für das Großprojekt.

Ob sich da die Anwohner von Vogelsiedlung und Wanderhofstraße schon wieder auf ungewohnt viel ungewollten Umleitungs-Verkehr freuen? Zumindest für die Vogelsiedlung hat man sich bei der Gemeinde schon etwas einfallen lassen: Vielleicht für die Zeit der Bauphase in der Mitte voll sperren, damit der Durchgangsverkehr keine Chance hat? An Ideen arbeitet man im Ordnungsamt schon.

Eine Riesen-Baustelle, ein Mini-Kreisverkehr. Klein, aber oho: Das trifft nämlich auf den Peitinger Kreisel zu. Der wird mit 26 Quadratmeter ein vergleichsweise kleines Exemplar seiner „Gattung“ sein. Doch gerade deshalb dürfte sich im Kreuzungsbereich Weilheimer Hof mit dem Umbau einiges tun.

Denn vor allem lange Sattelschlepper müssen ordentlich ausholen, um da rumzukommen, erklärt Gerhard Habersetzer vom Peitinger Bauamt. Mit dem Nachläufer kommt der Lkw dann auf die gepflasterte Fläche des Kreisels. Es wird eng, sehr eng. „Für Lkw-Fahrer wird es nicht einfach, aber machbar“, sagt Habersetzer.

Eine Verschlechterung des Verkehrsflusses erwartet man deshalb trotzdem nicht. Im Gegenteil: Mit dem Kreisel soll alles flutschen, Wartezeiten von der Münchener Straße kommend sollen passé sein. Außer die Lkw kommen von dort aus kommend nicht durch. „Aber das wird nicht der Fall sein, die müssen nur gemäßigt reinfahren“, sagt Gerhard Habersetzer.

Seit 2012 ist der Kreisverkehr Münchener Straße/Schongauer Straße im Gespräch - ein Verkehrsgutachter hatte das Projekt an dem neuralgischen Punkt als Lösung vorgeschlagen, um den Verkehrsfluss zu beschleunigen. Noch im selben Jahr hatte der Gemeinderat den Kreisverkehr beschlossen, der im Ort viel diskutiert ist. Was sich durch den Mini-Kreisel tatsächlich ändert in Sachen Verkehrsfluss: Das wird sich noch zeigen.

bas

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