Stolze Sieger beim Leichtathletik-Dreikampf: (v.l.) Roman Danner, Vincent Taebling, Magnus Kempter und Richard Danner. Es fehlt Martin Danner.
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Stolze Sieger beim Leichtathletik-Dreikampf: (v.l.) Roman Danner, Vincent Taebling, Magnus Kempter und Richard Danner. Es fehlt Martin Danner.

Vorfreude auf das neue Sportgelände

75 Jahre TSV Steingaden: Das wurde mit viel Sport und Spaß gefeiert

  • VonRafael Sala
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Der TSV Steingaden darf sich gleich in zweierlei Hinsicht freuen: Zum einen bekommt er in absehbarer Zeit westlich des Fohlenhofs eine neue Sportanlage. Außerdem ist er heuer 75 Jahre alt geworden – ein Grund zum Feiern.

Steingaden – Eben das tat der Verein mit seinen zehn Abteilungen und den rund 900 Mitgliedern am vergangenen Samstag: Zahlreiche Besucher strömten auf das Areal, wo ein umfangreiches Programm dargeboten wurde. Beachvolleyball, Tennisdoppel, ein Leichtathletik-Wettkampf mit drei Disziplinen, Fußballspielen in meterhohen, futuristisch anmutenden „Bubble-Bällen“, dazu umfangreiche Verköstigung: Ein Tag lang waren nichts als Spaß und Spiel angesagt.

Als stolze Sieger aus dem Wettkampf gingen Martin Danner, Richard Danner, Magnus Kempter, Vincent Taebling und Roman Danner hervor. Für eine kleine Sensation sorgte dabei Taebling: 6,16 Meter sprang er weit – nicht nur unangefochtener Platz eins, sondern auch ganz nah am diesjährigen Rekord dran, den sein Vater mit 6,30 Metern hält.

TSV ist für die Gemeinde immens wichtig

Insgesamt schaffte es Taebling aber nur auf Platz vier, da er beim Kugelstoßen ein nicht ganz so gutes Händchen bewies und beim 100-Meter-Lauf knapp den dritten Platz verpasste.

Spiel und Spaß waren bei den Feierlichkeiten zum 75-jährigen Bestehen des TSV Steingaden geboten – wie hier beim „Bubble-Fußball“. 

Auch für Steingadens Bürgermeister Max Bertl (CSU) war es ein Glückstag: „Der TSV ist für uns immens wichtig. Das zeigen nicht nur die Mitgliederzahlen, sondern auch die Erfolge der vergangenen Jahre“, gratulierte er zum Ereignis. Corona habe alle auf eine harte Bewährungsprobe gestellt: „Umso erfreulicher ist es zu sehen, wie der Sportbetrieb sofort wieder anlief, als die Maßnahmen gelockert wurden.“

Vorfreunde auf das neue Sportgelände

Für den TSV-Vorstand Andreas Greinwald-Kotz steht fest: Trotz seines mittlerweile betagten Alters gehört der TSV Steingaden noch längst nicht zum alten Eisen. Aktiv sei er – und er scheue sich nicht davor, immerzu neue Aufgaben anzupacken. Das bald ein Umzug ansteht, sei etwas, was man sich nicht in den kühnsten Träumen vorgestellt habe.

Zwar laufen die diesbezüglichen Diskussionen schon seit 34 Jahren, „doch jetzt sind das neue Sportgelände und das Vereinsheim in Steingaden zum Greifen nahe“. Dieses Fest sei „unser Fest“ gewesen, so Greinwald-Kotz. Es gelte, den Slogan „TSV macht Spaß“ weiterhin mit Leben zu füllen.

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