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Oberes Lechgaufest an der Wies 2018: die schönsten Bilder.
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Oberes Lechgaufest an der Wies 2018: die schönsten Bilder.

Wies

Bayern pur in der Wies

Ein Gaufest in der Wies ist für die Trachtler aus dem Oberen Lechgauverband, wie auch für den angrenzenden Lechgau, immer etwas Besonderes – Bayern pur!

Wies – Schon beim Kirchenzug waren die Reihen sehr lang, und die Wieskirche bis auf den letzten Stehplatz überfüllt. In einer sehr ansprechenden Predigt von der Kanzel herab meinte der Wiespfarrer Gottfried Fellner: „Als Mitglied der Oberlandler Wies ist es immer wieder meine Aufgabe, Euch zu sagen: mischt Euch ein“. Er forderte die Gläubigen auf, sich im öffentlichen Leben zum Glauben zu bekennen und negativen Strömungen der Zeit entgegenzuwirken.

Beim Mittagstisch im Festzelt wurden die Trachtler von den Jugendgruppen aus den Vereinen des Oberen Lechgaues unterhalten. Trotz der heißen Temperaturen war das große Zelt schon zum Bersten voll. Umso erstaunlicher ist es immer zu beobachten, wie geordnet und friedlich diese riesige Trachtenschar zu ihrem Aufstellungsplatz findet und pünktlich um 13.30 Uhr zu einem gigantischen Festzug losmarschieren kann.

Drei Vorreiter mit der Ulrichsstandarte, dann die Festkapelle Steingaden und weitere drei Vorreiter mit der Gaustandarte führten den Zug an. Von Füssen bis Stoffen bei Landsberg kamen 44 Trachtenvereine in die Wies, dazu besondere Gäste aus Elbigenalp oder eine historische Gruppe aus Osterzell. Vor allem die Vereine aus der nächsten Umgebung, wie Prem, Wildsteig, Steingaden oder die Ausrichter des Lechgaufestes am vorigen Wochenende aus Peiting marschierten stark auf.

Nachdem Wies eigentlich kein Dorfzentrum hat, war der Festzug Richtung Landvolkshochschule und in einem langen Gegenzug wieder zurück mehr ein Flurumgang. Aber die Strecke war nicht so lang und bei dem leichten Wind auch für die zahlreichen Kinder gut zu marschieren. Kurz vor dem Festzelt wurden die Vereine mit 26 Musikkapellen, fünf Trommlerzügen und 15 Festwagen oder Kutschen von zahlreichen Ehrengästen beklatscht.

„Hoffentlich ham dia im Zelt gnua Bier für Eich“, wünschte Gauvorstand Walter Sirch allen Teilnehmern einen griabigen Ausklang.

Nach diesem fantastischen, unfallfreien Festzug fiel dem Vorstand der Wieser eine gewisse Last ab, und Manfred Susanek meinte nur noch: „Jetzt is dann guad, wenn’s gar weard.“ Denn bei allem Tourismus war dieser große Trachtenaufmarsch in der Wies dann doch etwas Außergewöhnliches.

Mehr Bilder über das Gautrachtenfest bei merkur-online.

Rosi Geiger

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