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Die verletzte Wanderin wurde mit dem Helikopter ins Krankenhaus geflogen.

Bergwacht-Einsätze im Kenzengebiet

Hochplatte: Verletzte Wanderinnen mit Helikopter geborgen

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Eine verletzte Wanderin hat am Sonntagnachmittag die Bergwacht Steingaden-Peiting auf den Plan gerufen. Die 56-Jährige war im Kenzengebiet gestürzt und musste mit dem Helikopter gerettet werden. Nur einen Tag später rückten die Retter erneut aus.

Steingaden/Halblech - Die Bergsteigerin befand sich gegen 16.20 Uhr im Abstieg von der Hochplatte Richtung Ammerwald, als sie auf dem Weg stürzte. Dabei zog sie sich eine Unterschenkelverletzung zu, die ein Weitergehen unmöglich machte. 

Der Einsatzleiter der alarmierten Bergwacht forderte einen Hubschrauber an, der die Patientin mit der Winde an der Unfallstelle aufnahm und zum Zwischenlandeplatz am Wanklerfleck flog. Dort wurde die weitere medizinische Versorgung durch Bergwacht und Notarzt vorgenommen. Der Hubschrauber aus Reutte flog die Patientin anschließend ins Krankenhaus nach Garmisch. Im Einsatz waren fünf Kräfte der Bergwacht Steingaden.

Viel Zeit zum Verschnaufen blieb den Rettern nach getaner Arbeit allerdings nicht. Nur einen Tag später mussten die Einsatzkräfte erneut zur Hochplatte ausrücken. Gegen 12 Uhr hatte am Montag eine Bergsteigerin einen Notruf abgesetzt, nachdem sie unterhalb des Gipfels gestrauchelt war und sich dabei am Sprunggelenk verletzt hatte. Die Frau wurde ebenfalls mit dem Hubschrauber geborgen und ins Krankenhaus nach Füssen geflogen.

Derzeit häufen sich die Unglücke im Gebiet der Bergwacht Steingaden. „Momentan zieht es aufgrund der Ferien und des beständigen Wetters sehr viele Bergsteiger ins Gebirge“, so Bereitschaftsleiter Josef Schleich. Für die Retter waren die beiden jüngsten Vorfälle bereits die Einsätze Nummer sechs und sieben im August.

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