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Das Freilichspiel „Die Anstifter“ in Steingaden war heuer ein großer Erfolg. Die Akteure auf der Bühne überzeugten mit ihren schauspielerischen Leistungen.

Positive Bilanz für „Die Anstifter“

„Eine der schönsten Produktionen“

Eine positive Bilanz zog Regisseur Karl Müller-Hindelang beim Abschlusstreffen der Mitwirkenden des Freilichttheaters „Die Anstifter“ im Pfarrheim in Steingaden, zu dem etwa die Hälfte der Akteure gekommen war.

Steingaden – Mit großem Applaus wurden die von Karl Müller-Hindelang präsentierten Zahlen quittiert: Für die insgesamt zehn Spieltage wurde beginnend im Januar 47 Mal geprobt, davon 16 Mal mit Volk und zehn Mal mit Musik. Der Chor probte 18 Mal und hatte dabei 84 Textzeilen zu lernen.

Die Zuschauer bei den Aufführungen dankten ihnen die viele Arbeit mit insgesamt 4501 verkauften Karten. Dabei konsumierten sie 1100 Tafeln der Steingadener „FairNaschmich“ Schokolade, 1085 Semmeln mit Käse aus Direktvermarktung und 3368 Semmeln mit Wurst der Metzgerei Schuster. Auch das extra für die Aufführungen gebraute „Maria Hilf“-Bier wurde gerne angenommen.

„Besonders haben uns die vielen positiven Rückmeldungen gefreut“, sagte Müller-Hindelang. Besonders häufig sei der Satz „Es hat uns sehr nachdenklich gemacht“ zu hören gewesen. Aber auch lustige Bonmots hätten den Inhalt des Stückes um den Heiligen Norbert kaum besser wiedergeben können, wie von einem Zuschauer, der hinterher gesagt habe: „Mei, im ersten Akt, do hob i mir denkt, aha des wird a nett’s Historienspiel, schöne Szenenbilder, Ross, a prima Musik – des schaug’sch dr jetzt halt a. Und dann isch zmol dia Regisseurin auftreta – und no hob i zerst a bissle gestuzt, und dann hob i mir denkt: Hoppla, jetzt muasch aufpassa, sonsch kapierst des nicht.“

Der zweite Regisseur Christian Schönfelder konnte am Abschlusstreffen aufgrund von zeitgleichen Proben in Stuttgart nicht teilnehmen, ließ aber übermitteln, dass „Die Anstifter“ für ihn „eine der schönsten Produktionen“ war, an denen er teilgenommen habe, und betonte die „vielen wertvollen, freundschaftlichen Kontakte“ bei der Zusammenarbeit.

Und weil die Akteure des Steingadener Freilichtspiels naturgemäß ihre eigene Aufführung als Zuschauer noch nicht gesehen hatten, holten sie dies mittels einer Videoaufzeichnung an diesem Abend nach.

Myrjam C. Trunk

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