+
Mit dem Helikopter wurde der verletzte Wanderer ins Unfallkrankenhaus nach Murnau gebracht.

Einsatz im Kenzengebiet

Bergwacht rettet verunglückten Wanderer an der Kesselwand

  • schließen

Ein Bergsteiger ist am Mittwochnachmittag im Kenzengebiet oberhalb des Bäckenalmsattels verunglückt. Der Mann erlitt eine Unterschenkelfraktur und musste mit dem Helikopter ins Krankenhaus geflogen werden.

Steingaden - Eine Gruppe Wanderer beobachtete am Mittwochnachmittag, wie ein Mann auf dem Weg durch die Kesselwand oberhalb des Bäckenalmsattels ausrutschte und einige Meter hinunterstürzte. Sie alarmierten die Rettungsleitstelle, die wiederum die Bergwacht Steingaden-Peiting zum Einsatz rief. 

Aufgrund der Meldung einer Beinfraktur forderte der Einsatzleiter einen Hubschrauber aus Murnau an, der dann in Steingaden einen Luftretter aufnahm und zum Verunfallten flog. Dort versorgte eine Notärztin mit der Unterstützung des Bergwachtlers den Mann, der sich den Unterschenkel gebrochen hatte. 

Um ihn möglichst schonend abzutransportieren, wurde ein weiterer Bergretter angefordert, der dann im zweiten Anflug auch den Luftrettungssack zur Unfallstelle brachte. Nachdem der Verunfallte eingepackt war, nahm ihn der Hubschrauber per Seilwinde auf und ebenso die Rettungsmannschaft. Diese wurde in Steingaden abgeliefert und der Patient ins Krankenhaus nach Murnau geflogen.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Dramatische Wendung: Zweite Leiche gefunden - offenbar Ehedrama
Eine tote Frau ist am Donnerstag im Lech in Schongau gefunden worden. Nun gibt es eine dramatische Entwicklung. Eine weitere Leiche wurde entdeckt. Die Polizei hat einen …
Dramatische Wendung: Zweite Leiche gefunden - offenbar Ehedrama
Hundert Prozent für Kellermann
Im wichtigen Jahr vor der Kommunalwahl demonstriert die Schongauer CSU Geschlossenheit: Einstimmig haben die Mitglieder des Ortsvereins ihren Vorsitzenden Oliver …
Hundert Prozent für Kellermann
„Roche“ setzt weiter voll auf Penzberg
170 Millionen Euro hat der Biotech-Konzern „Roche“ 2018 in sein Penzberger Werk investiert. Und auch für die Zukunft hat sich der Schweizer Konzern einiges vorgenommen. 
„Roche“ setzt weiter voll auf Penzberg
Leberkaskrapfen: Nur „interessant“ oder wirklich „ein Traum“?
Er ist der letzte Schrei im Fasching: Der Leberkaskrapfen. In Miesbach erfunden, ist er nun auch in Schongau angekommen. Ein Selbstversuch.
Leberkaskrapfen: Nur „interessant“ oder wirklich „ein Traum“?

Kommentare