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Die Tagesstätte an der Füssener Straße in Steingaden bietet zwölf zu pflegenden Personen Platz.

Für die Gemeinde ist diese Tagesstätte eine Bereicherung

Steingaden: Platz für zwölf zu pflegende Gäste

Eine Tagesstätte für pflegebedürftige Senioren und demenzkranke Menschen in Steingaden: Leiterin Olga Bernhard hat auf Wunsch des Steingadener Bürgermeisters Max Bertl diese Einrichtung in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates vorgestellt. „Für die Gemeinde ist diese Tagesstätte eine Bereicherung“, ist Max Bertl überzeugt.

Steingaden – Auf einer parkähnlichen Grundstücksfläche von 1500 Quadratmetern steht das angemietete Haus mit einer Wohn- und Nutzfläche von insgesamt 300 Quadratmetern. Also reichlich Platz für zwölf zu betreuenden Senioren: „Das sind unsere Gäste“, betonte Leiterin Olga Bernhard.

Der Tagesablauf: Der Fahrdienst bringt die Gäste am Morgen in die Tagesstätte. Gemeinsames Frühstück und gemeinsames Mittagessen schließen sich an. Am späten Nachmittag werden die Senioren dann wieder zu ihren Familien zurückgefahren.

Von Montag bis Freitag

Dazwischen sorgt ein Beschäftigungs- und Betreuungsangebot dafür, dass die Gäste einen abwechslungsreichen und angenehmen Tag miteinander haben. Sie lesen die Tageszeitung, machen zusammen Gymnastik oder hören Musik. Sie kochen, stricken, werken und unternehmen Spaziergänge im Garten.

„Unser Ziel ist es, Grundlagen zu schaffen, dass unsere Tagespflegegäste so lange wie möglich in ihrem vertrauten Zuhause bleiben können“, sagte Bernhard.

Olga Bernhard ist die Leiterin der Einrichtung.

Die angebotene Betreuung diene auch der Entlastung der pflegenden Angehörigen, damit diese in der Lage sind, zuhause ohne dauerhafte Überforderung zu pflegen und ihre eigene Arbeit ausüben zu können. Man wolle, so die Leiterin, das Wohlbefinden der Gäste steigern, die Kontaktfähigkeit und Orientierung verbessern, Stress und Ängste abbauen sowie körperliche und geistige Fähigkeiten der zu betreuenden Menschen so lange wie möglich erhalten.

Das Fachpersonal helfe bei der Behandlungspflege wie Toilettengang, Duschen, Baden und auch bei der Medikamenteneinnahme. „Wir sind eine kleine Einheit, die eine intensive Betreuung erlaubt“, betonte Bernhard.

Kosten pro Tag etwa 22 Euro

Was indes die Kosten anbelangt, so seien diese für die Angehörigen überschaubar: Der Eigenanteil liege pro Tag bei 21 oder 22 Euro. Die Angehörigen würden bei der Tagespflege auch nicht das Pflegegeld verlieren.

Die Betreuung der Gäste wird laut Bernhard von Montag bis Freitag angeboten. Eine Betreuung Samstag und Sonntag habe sich nicht bewährt. Da waren es hin und wieder nur zwei Gäste. Das sei nicht wirtschaftlich, sagte die Leiterin. Derzeit liegt die Auslastung des Hauses bei 50 Prozent.

Hemmschwelle überwinden

Gemeinderätin Roberta Leimbach sieht den Grund dafür darin, „dass da im Ort eine gewisse Hemmschwelle besteht“. Dabei schaffe Hilfe vor Ort Freiräume. Man müsse es schaffen, dass diese Hemmschwelle abgebaut werde.

Bürgermeister Max Bertl sieht indes in der Tagesstätte eine „super Einrichtung für Steingaden und Umgebung“. Was die Auslastung anbelange, so bat er die Mitglieder des Gemeinderates: „Macht Werbung für diese Tagesstätte.“

Walter Kindlmann


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