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Die Kandidaten der neu gegründeten „Liste für Steingaden“: Von links Dr. Niko Fischer, Sebastian von Eltz-Rübenach, Johannes Schmölz, Franziska Barnsteiner, Christian Breidenbach, Josef Lieb, Lorenz Barnsteiner, Rudi Schuster, Antonie Riesemann-Lieb, Johannes Klein, Christoph Schmittfull und Dr. Hubertus Krefft. Alexander Mikutta fehlt auf dem Foto.

Weitere Aufstellungsversammlung

13 Kandidaten auf der „Liste für Steingaden“

13 Kandidaten schickt die neu gegründete „Liste für Steingaden“ für einen Sitz im Gemeinderat ins Rennen. Einen Bewerber für das Bürgermeisteramt hat sie nicht. Es wurde aber beschlossen, gemeinsam mit der parteifreien und unabhängigen Liste Bürgermeisterkandidat Bernhard Hollerbach zu unterstützen.

Steingaden – Der Datenschutz und die geheime Wahl sind bei der Aufstellungsversammlung der „Liste für Steingaden“ ernst genommen worden: Dafür war in der Taverne eigens mit zwei Paravents eine Wahlkabine aufgebaut worden. Bei 15 anwesenden Wahlberechtigten war das machbar.

Gegründet hat sich die „Liste für Steingaden“, die zum ersten Mal zu Kommunalwahlen antritt, am 9. Dezember dieses Jahres. Die Initiative dazu kam von Sebastian von Eltz-Rübenach, Dr. Thomas Stingl und Franziska Barnsteiner. „Den ganzen Formalitäten gingen einige Abende voraus, an denen wir in lockerer Runde mit anderen Interessierten zusammensaßen und uns über unsere ,Visionen’ für die Zukunft Steingadens und den Problemen, Aufgaben und Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, denen die Gemeinde gegenübersteht unterhalten haben“, sagte Franziska Bernsteiner.

Gleichgesinnte waren schnell gefunden

Gleichgesinnte waren schnell gefunden. Darunter auch Gemeinderat Christian Breidenbach, der bislang für die parteifreie und unabhängige Liste angetreten war. „Mein Ziel ist es, dass der Gemeinderat breiter aufgestellt ist. Wenn sich schon junge Leute mit nachhaltiger Einstellung engagieren, möchte ich lieber das unterstützen“, so Breidenbach. Jetzt will die „Liste für Steingaden“ den Worten Taten folgen lassen und tritt zur Gemeinderatswahl an.

Einen eigenen Bürgermeisterkandidaten hat sie jedoch nicht. Deshalb wurde beschlossen, die Bewerbung von Bernhard Hollerbach, der für die parteifreie und unabhängige Liste antritt und sich bereits vor der Aufstellungsversammlung seiner eigenen Gruppierung als Bürgermeisterkandidat vorstellte, zu unterstützen. Anschließend wurde die Kandidatenliste im Block gewählt. Dabei wurde festgelegt, Platz eins und zwei dreifach sowie die folgenden Plätze doppelt zu belegen.

Die Ziele fasste Sebastian Eltz-Rübenach zusammen

Die Ziele der neuen Gruppierung für Steingaden fasste Sebastian von Eltz-Rübenach unter den Stichworten „konstruktiver Dialog“ und „Nachhaltigkeit“ zusammen. „Wir wollen unverbraucht und frisch mit Kreativität ans Werk gehen“, so der Listenplatz-Zweite. Dazu gehört es, die Themen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Landwirtschaft zusammenzubringen, Steingaden so weiterzuentwickeln, dass es ein lebens- und liebenswerter Ort bleibt.

Und als Mammutprojekt sollen die B 17 und Verkehrsberuhigung im Ort sowie der Umbau des Fohlenhofs auch als Heimat für heimische Künstler und Handwerker angepackt werden. Ebenso hat man sich Kinder- und Familienfreundlichkeit, sanften Tourismus, Weiterentwicklung des Brauchtums sowie Unterstützung der Vereine auf die Fahnen geschrieben. „Wir müssen gemeinsam überlegen, wie wir der Herausforderung Klimawandel begegnen“ so Sebastian von Eltz-Rübenach abschließend.

Jetzt braucht man genügend Unterstützerunterschriften

Erst einmal steht aber eine andere Herausforderung auf dem Plan: 60 gültige Unterstützerunterschriften braucht die Liste für Steingaden, um zur Wahl antreten zu können.

Ursula Fröhlich


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