Paukenschlag in Frankreich: Regierung tritt geschlossen zurück - Macron hat große Pläne

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Die neue Vorstandschaft der Verwaltungsgemeinschaft Steingaden: Der Vorsitzende Max Bertl (M.) mit seinen Stellvertretern Josef Taffertshofer (l.) und Andreas Echtler. 

Neuer Vorstand

Max Bertl führt die Verwaltungsgemeinschaft Steingaden

Die Verwaltungsgemeinschaft Steingaden hat in der ersten Sitzung nach der Kommunalwahl eine neue Vorstandschaft gewählt. Auf der Tagesordnung standen zudem der Erlass einer neuen Geschäftsordnung, die Neubestellung der Eheschließungsbeamten sowie die Feststellung der Jahresrechnungen 2018 und 2019.

Steingaden – „Ich wünsche Euch alles Gute für die Zukunft – natürlich im Sinne eurer Heimatgemeinden.“ Mit diesen Worten verabschiedete sich der bisherige Verwaltungsgemeinschafts-Vorsitzende Xaver Wörle, der in seiner letzten Amtshandlung die Sitzung eröffnete und die Wahl des neuen Vorsitzenden einleitete.

Man habe immer harmonisch miteinander zusammengearbeitet. Denn: Die politische Gemeinde brauche eine gute Verwaltung, so Wörle, der den Platz für seinen Nachfolger, den amtierenden Steingadener Bürgermeister Max Bertl, räumte. Mit acht der neun anwesenden Stimmen und bei einer Enthaltung wurde der 26-Jährige als neuer Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Steingaden gewählt.

Josef Taffertshofer erster, Andreas Echtler zweiter Stellvertreter 

Als ersten Stellvertreter schlug Bertl den Wildsteiger Bürgermeister Josef Taffertshofer vor, da dieser große Erfahrung habe. Ebenfalls vorgeschlagen wurde der Premer Neu-Bürgermeister Andreas Echtler. Mit jeweils neun Stimmen wurden Taffersthofer zum ersten und Echtler zum zweiten Stellvertreter gewählt.

Ebenfalls neu abgestimmt werden musste über die Entschädigung für die ehrenamtliche Tätigkeit in der Verwaltungsgemeinschaft. Einstimmig wurde beschlossen, die Entschädigung für den Vorsitzenden wie bisher bei monatlich 500 Euro zu belassen und für die Stellvertreter von derzeit 92,90 auf 100 Euro zu erhöhen. Die weiteren ehrenamtlichen Mitglieder erhalten wie bisher 25 Euro Sitzungsgeld.

Die neu bestellten Standesbeamten, die Bürgermeister der Gemeinden Wildsteig, Steingaden und Prem, erhalten eine Entschädigung von 30 Euro. Als „gekorene“ Vertreter der Verwaltungsgemeinschaft Steingaden in der Verbands-Versammlung des Kommunalen Dienstleistungszentrums Oberland wurden neben den „geborenen“ Vertretern, den drei Bürgermeistern, einstimmig Geschäftsstellenleiter Peter Lutz und seine Stellvertreterin Manuela Gans gewählt.

Vorsitzender darf im Einzelfall 25.000 Euro ausgeben

Die Satzungsänderungen, die von Lutz vorgestellt wurden, beschränkten sich neben wenigen Formulierungen auf den Aufgabenbereich „Personal“. Dort soll der Vorsitzende bis zur Besoldungs- beziehungsweise Entgeltgruppe 5 selbstständig entscheiden dürfen, ab Gruppe 6 wird die Versammlung hinzugezogen. Zudem kann der Vorsitzende künftig notwendige Ausgaben im Einzelfall bis zu einer Höhe von 25 000 Euro tätigen.

Einstimmig entlastet wurden die Jahresrechnungen 2018 und 2019, die geprüft und nicht beanstandet worden waren. So schloss die Jahresrechnung 2018 mit einer Zuführung zum Vermögenshaushalt von 145 162 Euro und einer Nettozuführung zur allgemeinen Rücklage von 117 312 Euro. Der Gesamtrücklagenstand beträgt 157 145 Euro. Die Höhe der unerledigten Verwahrgelder betrug 13 012 Euro.

Die Jahresrechnung 2019 wies eine Entnahme vom Vermögenshaushalt von 40 292 Euro auf, die Nettozuführung zur allgemeinen Rücklage betrug 1781 Euro. Der Gesamtrücklagenstand zum 31. Dezember 2019 betrug 149 363 Euro bei unerledigten Verwahrgeldern in Höhe von 12 461 Euro.

URSULA FRÖHLICH


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