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Bei den Steingadener Blütentagen gab es am Wochenende viel zu bestaunen und zu beschnuppern.

Gartenausstellung

Steingadener Blütentage locken 11 000 Besucher an

Mit 140 Ausstellern für Garten, Kunst und Kultur, Ausstellungen und Vorträgen wurden die Steingadener Blütentage im historischen Fohlenhof erneut zu einem großen Erfolg. 

Steingaden – „Diese Blütentage wurden wiederum mit Herz, Engagement und viel Leidenschaft auf die Beine gestellt“, sagt Steingadens Bürgermeister Xaver Wörle. Besucher und vor allem auch die Aussteller waren begeistert und sparten deswegen nicht mit Lob. Heinz Enzinger – er verkauft Rottaler Pfingstrosen – sagte: „Das ist eine Veranstaltung, die mit Herzblut gemacht ist. Und bei der nicht wie anderswo der Kommerz im Vordergrund steht.“

Christiane und Monika Benn aus Murnau haben Stauden, Gehölze und Rosen fein säuberlich aufgereiht und waren sich einig: „Hier ist ein Publikum, das sich an den Pflanzen erfreut und vor allem gerne was kauft.“

Steingadener Blütentage: Viel Lob für die Organisation

Alexander Spatz von der Staudengärtnerei Oberhausen ist das siebte Mal auf dieser Ausstellung. Er lobte die gute Organisation, die im Vergleich zu anderen Märkten herausragt.

Blumen, soweit das Auge reicht – die Besucher kamen sich wie im Paradies vor.

Grundlage für den Erfolg ist die Idee von Roberta Leimbach, die Veranstaltung auf vier Säulen zu stellen: Blütentage, Klostermuseum, Kunst und Kunsthandwerk, räumlich aufgeteilt auf Fohlenhof, Grundschule, Villa Eberth-Garten, Pfarrheim und Pfarrgarten sowie dem Klostergarten St. Johannes direkt am Welfenmünster mit seinem gotischen Umgangslabyrinth und der floristischen Zeitreise in klösterlichen Räumen.

Auch Kunstausstellung bei den Steingadener Blütentagen begeistert

In der Kunstausstellung für Malerei, Bildhauerei und Fotografie („Da blüht uns was“) waren 20 Künstler aus Steingaden und der näheren Umgebung vertreten. Fachvorträge sowie etliche Märchen und ein üppiges Kinder- und Musikprogramm wurde mit Begeisterung angenommen.

Bei einem Rundgang durch das Ausstellungsgelände ließen sich die Blumenfreunde viel Zeit.

Auch für kulinarische Schmankerl war an beiden Tagen bestens gesorgt. Für die musikalische Unterhaltung sorgte am Samstag die „Klang Bagasch“ aus Rosenheim, zum Frühschoppen am Sonntag spielte die Steingadener Musikkapelle.

Steingadener Gartenbauverein hat Blütentage organisiert

„Eine privat organisierte Ausstellung in dieser Größenordnung gibt es nirgendwo“, sagt mit Roberta Leimbach die erste Vorsitzende des Steingadener Obst- und Gartenbauvereins. Und sie fügt an: „Wir bieten für Natur- und Gartenfreude alles, was das grüne Herz begehrt.“

44 Mitglieder des Vereins haben sich in die Organisation der Blütentage eingebracht. Zu den rund 11 000 Besuchern gehörten Hedwig und Heinrich Resch aus Peißenberg. „Wir kommen gerne zur Ausstellung, wir sind immer wieder begeistert von diesem Ambiente.“ Marion und Werner Kronthaler aus Apfeldorf sind von der Vielfalt der Stände mit ihrem riesigen Angebot begeistert.

Steingadener Blütentage: Das ist das Fazit der Hauptorganisatorin

Nach den 7. Blütentage zog die Vorsitzende Roberta Leimbach ihr Fazit: „Unglaublich, es gibt immer noch eine Steigerung.“

Übrigens: Aus dem Erlös der vorhergegangenen Blütentage hat der Obst- und Gartenbauverein Steingaden bisher schon 160 000 Euro für soziale Zwecke in der Gemeinde gespendet.

WALTER KINDLMANN

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