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Vier Varianten für einen Radweg hat Bürgermeister Xaver Wörle vorgestellt. Für alle ist Grunderwerb nötig.

Lebensgefährliche Situationen

Bekommt Steingaden einen Radweg entlang der B17? Gemeinde prüft vier Varianten

Zwischen Steingaden, Lauterbach, Staltannen und dem Ortsteil Ilgen ist es auf der Bundesstraße 17 für Radfahrer oftmals lebensgefährlich. Entlang der stark befahrenen Straße fehlt ein Radweg. Das will Steingadens Bürgermeister Xaver Wörle ändern und hat erste Überlegungen dazu dem Gemeinderat präsentiert.

Steingaden – Es sei seiner Meinung nach einfach kriminell, was da auf der B 17 im Gemeindegebiet Steingaden tagtäglich abläuft, findet Steingadens Bürgermeister Xaver Wörle. In einem Radweg sehe er für die Gemeinde „einen Meilenstein“ sowie einen wichtigen und richtigen Schritt für die Sicherheit von Radfahrern und Fußgängern. Zumal das Landratsamt signalisiert habe, sich finanziell an den Kosten zu beteiligen.

Vier unterschiedliche Varianten hat Wörle in der jüngsten Sitzung des Steingadener Gemeinderates vorgestellt: Für alle müsste zu allererst der Grund erworben werden. Schwierig wird es für die Variante entlang der B 17, weil der Abstand zur Bundesstraße drei Meter betragen muss. In den engen Ortsdurchfahrten von Lauterbach und Staltannen gibt es überhaupt keine Möglichkeit, seitlich einen Radweg anzulegen. Er, sagte Wörle, sei an allen vier Varianten dran. „Das wäre eine Rieseng’schicht.“ Zumal Radwege derzeit im Trend seien.

Mehr Parkplätze an der Kirche

In seine Überlegungen hat Wörle auch gleich Parkmöglichkeiten an der Kirche in Ilgen mit einbezogen: Bei den Gottesdiensten dort sei das eine „unmögliche Parkerei“ an der Kirche. Ihm schwebe vor, an der B 17 nahe der Kirche auf etwa 1000 Quadratmetern einen Parkplatz mit Schotterrasen für 40 Autos anzulegen. Eine gute Idee, zumal der Grundbesitzer diese Fläche kostenlos zur Verfügung stellen würde.

Dem Gemeinderat hat Wörles Ideen für Radweg und Parkplatz gefallen. Alle waren dafür, dass ihr Bürgermeister sowohl Radweg als auch den Parkplatz auf den Weg bringt. Wörle meinte abschließend: „Probier mer’s.“

VON WALTER KINDLMANN

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