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Der Bebauungsplan für den Vereinsstadel an der Urspringer Dorfstraße.

Bebauungsplan-Entwurf gebilligt

Urspringer Vereinsstadel nimmt die nächste Hürde - Baubeginn im Herbst?

Die nächste Hürde hat der Bebauungsplan für den Bau eines 300 Quadratmeter großen Vereinsstadel für vier Urspringer Vereine genommen. Der Gemeinderat hat auf seiner Sitzung am vergangenen Mittwochabend geschlossen den Entwurf gebilligt.

Steingaden – Die vier Urspringer Vereine, Schützenverein, Fischerverein, Trachtenverein und die Freiwillige Feuerwehr wollen gemeinsam den „Vereinsstadel“ mit einer Grundfläche von insgesamt 300 Quadratmetern nutzen. Jeder Verein ein Viertel. Der Stadel wird 22 Meter lang und zehn Meter breit, hat eine Wandhöhe von 6,50 und eine Firsthöhe von 8,50 Meter. Die Kosten liegen so zwischen 60 000 und 70 000 Euro, die sich die vier Vereine teilen wollen.

Die beiden Vorstände von Freiwilliger Feuerwehr und Fischereiverein: Stefan Greisl und Martin Dürr.

Der Stadel soll in Abstimmung mit den vier Vereinsvorständen mit einer Holzverkleidung versehen werden und dadurch danach wie ein Bauerstadel ausschauen, sagte Fischervorstand Martin Dürr. Und er erklärte, dass der Vereinsstadel vielseitig genutzt werde. Nicht als Aufenthaltsraum für die jeweiligen Vereine, sondern als Lagerraum für die vereinseigenen Gerätschaften. Wie beispielsweise den Zelten, den Holzhütten, den Tischen und den Stühlen für die Feste der Vereine. „Einfach alles für einen Festbetrieb“, sagte Dürr. Gelagert werden sollen zudem die Spielgeräte des Kinderspielplatzes und der Rasenmäher, mit dem der Spielplatz gepflegt wird.

Landwirt überschreibt Grundstück

Die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange waren überschaubar. Lediglich die Untere Naturschutzbehörde besteht darauf, dass für den Vereinsstadel an der Urspringer Dorfstraße eine Ausgleichsfläche geschaffen wird. Eine Auflage, die problemlos erfüllt werden kann. Ein Vereinsvorstand hat spontan eine Fläche von 260 Quadratmetern zur Verfügung gestellt. Das Grundstück für den Vereinsstadel, rund 1000 Quadratmeter, hat Landwirt Karl Knittel den vier Vereinen überschrieben. Verlangt hat er dafür nichts.

Auch Flächennutzungsplan muss geändert werden

Neben dem Bebauungsplan muss jetzt auch noch der Flächennutzungsplan entsprechend geändert und den Trägern öffentlicher Belange zu weiteren Stellungnahmen vorgelegt werden. Wenn der Zeitplan eingehalten wird, können die vier Vereine im Herbst mit dem Bau beginnen. Die Kosten für den Bebauungsplan, so Bürgermeister Max Bertl, übernimmt die Gemeinde.

Walter Kindlmann

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