Wegen dichten Nebels kam ein Wanderer im Kenzengebiet nicht mehr weiter und musste per Helikopter von der Bergwacht gerettet werden.
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Wegen dichten Nebels kam ein Wanderer im Kenzengebiet nicht mehr weiter und musste per Helikopter von der Bergwacht gerettet werden.

Kenzengebiet

Wanderer (70) kommt wegen dichten Nebels nicht weiter - Bergwacht startet Rettungsaktion mit Hubschrauber

  • Christoph Peters
    VonChristoph Peters
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Weil er wegen dichten Nebels nicht mehr weiterkam, hat am frühen Dienstagabend ein Bergwanderer im Kenzengebiet die Bergwacht Steingaden-Peiting zu Hilfe rufen müssen.

Steingaden/Peiting - Gegen 17.45 Uhr meldete sich ein der 70-jähriger Wanderer bei der integrierten Leitstelle. Er war auf dem Maximiliansweg von der Klammspitze zur Kenzenhütte unterwegs. Im Bereich zwischen Feigenkopf und Grubenkopf habe aufziehender Nebel seine Orientierung eingeschränkt, worauf der Mann unsicher geworden sei und sich nicht mehr weiter getraut habe, berichtet Bergwacht-Sprecher Robert Zimmermann.

Retter suchen Wege ab

Der stärker werdende Nebel und die anbrechende Dämmerung veranlassten den Einsatzleiter der Bergwacht einen Hubschrauber anzufordern, um den Wanderer aus seiner misslichen Lage zu retten. Der Rettungshelikopter aus Reutte konnte zunächst mit einem Flugretter der Bergwacht den Mann wegen des Nebels nicht entdecken. Deshalb wurden weitere vier Bergretter in den Einsatzbereich unterhalb der Nebelgrenze geflogen, um die in Frage kommenden Wege abzusuchen.

Zum Glück habe sich in diesem Zeitraum kurz die Nebeldecke gelichtet, woraufhin der Mann gesichtet worden sei, so Zimmermann. Der Hubschrauber konnte mit den Bergrettern den 70-Jährigen aufnehmen und an der Alpe Wank wohlbehalten absetzen.

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