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Musiker und Sänger beim Adventskonzert im Rahmen der Reihe „Musik im Pfaffenwinkel“ in der Wieskirche.

Adventskonzert in der Wies

Wunderschöne Klänge mit der Querflöte

Wies - Im Rahmen von "Musik im Advent" gab es in der Wieskirche Besinnliches in Wort und Klang zu hören. Das Konzert war schon seit Wochen ausverkauft.

Der verstorbene Musikdirektor Joseph Kraus hat diese Veranstaltung ins Leben gerufen, und seine Vorstellung zur staden Zeit, zur Adventszeit, wurde auch in diesem Konzert aufrecht erhalten – dank Schongaus Organist und Kirchenmusiker Andreas Wiesmann, der die Leitung des Konzerts hatte und für diese eineinhalbstündige Veranstaltung Stücke und Interpreten auswählte, die ganz im Sinne der Intention von Joseph Kraus blieben.

Wiesmann scheint zu wissen, wie gut die Akustik in dem weiten Raum der Wieskirche sich auf leise, auf zarte Musik auswirkt. Interpreten wie das Peitinger Harfenduo oder die Illachtaler Soatnmusi können sich hier mit ihren Darbietungen so richtig entfalten. Und man genoss unter anderem ein besonders ausdrucksstark gespieltes Andante aus dem „Mandolinenkonzert“ von Antonio Vivaldi, präsentiert von der Illachtaler Soatnmusi, und wurde verzaubert durch Werke wie „Abend am See“ oder den „Teisenberger Harfenlandler“, welches das Peitinger Harfenduo spielte.

„Die alpenländische Musik kommt den Menschen aus dem Herzen“, sagte auch Wiespfarrer Monsignore Gottfried Fellner zu Beginn der Veranstaltung. Er bezog sich dann in seinen begleitenden Wortbeiträgen auf die Texte der verschiedenen Stücke. Der Rorateruf beispielsweise artikuliere die Sehnsucht der Menschen, die die Ankunft des Heilands erwarten, so Fellner. Und man hörte dann auch das wunderschöne „Rorate“, dargeboten von den in ihrer Harmonie perfekt zusammenpassenden Stimmen der Gruppe Sunnseitn-Vierg‘sang.

Wie immer harmonisch und stimmgewaltig der Gemischte Chor im Pfaffenwinkel. Mal fröhlich-leicht beim „Auf, liebe Christen“ von Joseph Kraus, mal sanft-ausdrucksstark beim „Ave Maria“ von Jacob Arcadelt, und dann wieder kraftvoll-gewaltig beim „Öffnet eure Tore, ihr Fürsten“ von Ulrich Mayrhofer, der Chor präsentierte sich immer sicher und konzentriert. Begleitet wurde er dabei von den Schongauer Weisenbläsern, die auch schon bei dem Bläservorspiel glänzten und vor dem traditionell gemeinsam gesungenen Andachtsjodler auch noch ein Bläsernachspiel boten.

Aber man hörte auch noch etwas Besonderes bei diesem beeindruckenden Konzert. Wunderschöne Klänge einer Querflöte, begleitet von Orgelmusik, ertönten da von der Empore. Die Musikstudentin Katharina Ehlich, die an der Musikschule im Pfaffenwinkel in Schongau das Flötenspielen lernte, brillierte an diesem Nachmittag mit Werken von Francois Devienne, Carl Philipp Emanuel Bach und einer herrlichen „Aria“ aus der „Suite antique“ von John Rutter.

Begleitet wurde Ehlich von Andreas Wiesmann. Und auch hier zeigte der Organist Gefühl, denn durch sein sanftes, eher zurückhaltendes Spiel ließ er die Querflöte in seiner gesamten Schönheit entfalten. Und Ehlich nutzte das aus mit herrlichen Tremoli und langem Atem.

In seinem abschließenden Segen zitierte der Wiespfarrer einen für dieses Konzert passenden Text von Wolfgang Steffel: „Weihnachtlich leben: Nichts Außergewöhnliches tun, sondern bloß das Gewöhnliche mit außergewöhnlicher Hingabe. Weihnachtlich leben: Nicht große Worte machen, sondern die Liebe sprechen lassen."

Regina Wahl-Geiger

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