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Alle auf einem Bild: Reinhard Kees mit Mutterkuh Thuja, deren vier frischgeborenen Kälbchen und seinen Kindern. 

Kälber-Vierlingsgeburt in der Niederwies

Vier besondere Weihnachtsgeschenke

Niederwies - Da haben alle gestaunt: Mit gleich vier Kälbern hat Kuh Thuja ihre Besitzer Erika und Reinhard Kees in der Niederwies überrascht. Trotz der seltenen Mehrlingsgeburt sind alle vier Kälber gesund und munter.

Niederwies – Die Geburt ist ganz normal und beinahe unbemerkt verlaufen: „Als ich um 10.30 Uhr in den Stall kam, waren zwei Kälber schon geboren. Ich habe halt gedacht, das sind Zwillinge“, erzählt Reinhard Kees, der auf seinem Hof Milchkuhhaltung betreibt. Seine Frau Erika war sich da nicht so sicher. „Ich hatte schon das Gefühl, dass da noch etwas nachkommt“, meint sie lachend.

Das Gefühl hat sie nicht getäuscht: Um 15 Uhr lagen da noch einmal zwei Kälbchen im Stall. Das konnte Reinhard Kess selbst kaum fassen. „So etwas habe ich noch nie erlebt“, sagt er. Vierlingsgeburten sind bei Kühen doch eher die Ausnahme. Sehen konnte man das vorher nicht.

Die Mutterkuh Thuja, eine große schwarz-bunte Kuh der Rasse Holsteiner, war nicht außergewöhnlich dick. Und die Kälber kamen fast auf den Tag genau pünktlich zur Welt. Wie es zu der Vierfach-Schwangerschaft gekommen ist, kann Reinhard Kees, der seine Kühe in Eigenregie besamt, nicht erklären. „Vielleicht war der Mond schuld“, sagt er lachend.

Jedenfalls hat die fünfjährige Thuja, die bereits zum dritten Mal Nachwuchs bekommen hat, der Familie Kees, die ebenfalls vier Kinder hat, ein schönes Weihnachtsgeschenk gemacht: Drei flauschige, fast weiße Kuh-Kälber, und ein kleiner Stier, die alle wohlauf sind und enormen Hunger haben.

Erika Kees hat schon Namen für das Kleeblatt gefunden, die alle mit „T“ wie bei der Mutter anfangen: Theo, Thea, Tabea und Tosca heißen die Kälbchen. Das Witzige ist, dass Thuja selbst an Weihnachten geboren ist, wie Erika Kees verrät. Eine echte Weihnachtskuh ist eben für manche Überraschung gut.

Ursula Fröhlich

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