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Der Rettungshubschrauber beimEinsatz  an der Geiselstein-Südwand.

Bergwacht-Einsatz

Kletterer am Geiselstein verunglückt

Steingaden - Zu einem Kletterunfall wurde die Bergwacht Steingaden-Peiting ins Kenzengebiet  gerufen.

„Die Meldung einer Kopfverletzung durch einen Steinschlag an der Geiselstein-Südwand erfoderte ein sehr schnelles Handeln“, berichtete Bergwacht-Sprecher Robert Zimmermann. Deshalb forderte der Einsatzleiter Josef jun. Schleich am Sonntag um 14.30 Uhr einen Rettungshubschrauber über die Leitstelle an.

Der alarmierte Rettungshubschrauber Christoph 17 traf nach kurzer Zeit am Zwischenlandeplatz Wankerfleck ein und nahm einen Bergwachtmann auf. Die Einsatzstelle befand sich im steilen Schrofengelände, und der Verunglückte kletterte zum Unfallzeitpunkt in der zweiten Seillänge der Geiselstein-Südverschneidung. Somit wurde der Retter im Schwebeflug zu einem Zwischenstand der Klettertour gebracht. Von dort seilte er sich zum Verletzten ab und kümmerte sich um die medizinische Erstversorgung.

In der Zwischenzeit befestigte die Hubschrauberbesatzung am Landeplatz das 40 Meter lange Bergetau, an dem anschließend der Bergretter mit dem Patient aus der Wand ausgeflogen werden konnte. Bei dieser Aktion waren nur noch wenige Meter zwischen Felswand und Hubschrauberrotorblatt.

„Dem Piloten des Hubschraubers muss an dieser Stelle ein großes Lob ausgesprochen werden, da er dieses nicht ganz alltäglich Flugmanöver bravourös meisterte“, teilte Robert Zimmermann mit.

Nach geglückter Bergung setzte die Maschine Retter und den 50-jährigen Kletterer am Wankerfleck ab, wo der Verletzte vom Notarzt weiter versorgt wurde. Anschließend flog ihn der Hubschrauber zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus nach Kempten.

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