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„Tag der Betriebe, der Landwirtschaft und der Vereine“

Böbing-Burger, Bio-Hof und Metall-Mayr

Der „Tag der Betriebe, der Landwirtschaft und der Vereine“ in Böbing hat den ganzen Samstag über zahlreiche Besucher aus dem Ort und der Umgebung angelockt. Geboten wurde ein vielfältiges Programm mit Vorführungen, Besichtigungen und reichlich Informationen.

Böbing – Landrätin Andrea Jochner-Weiß war nach ihrem Rundgang mit Bürgermeister Peter Erhard begeistert. „Ich bin beeindruckt, was in Böbing an Handwerk und Betrieben angesiedelt ist.“ In einem Dorf mit wohlgemerkt gerademal 1920 Einwohnern – ein Dorf, das sich beim „Tag der Betriebe, der Landwirtschaft und der Vereine“ von seiner besten und vielfältigsten Seite gezeigt hat.

Böbings Bürgermeister war es an diesem Tag daran gelegen, einfach alle Bereiche darzustellen. Für Böbinger selbst und für die Besucher aus nah und fern. 27 Böbinger Betriebe, Landwirtschaften und Vereine hatten sich an diesem Informationstag beteiligt. Beispielsweise der Ökologische Landbau der Familie Annemarie und Rudolf Standl. Auf deren „Neihausmo Bio-Hof“ in Böbing-Pischlach wurde den Besuchern die nachhaltige biologische Landwirtschaft mit Rindern, Ziegen und Hühnern nähergebracht. Dazu gehörte: Ausmisten, Füttern und Melken. „Wir erklären auch den Weg von der Milch bis hin zu der Butter,“ sagt Bio-Bäuerin Annemarie Standl.

Ein paar Häuser weiter dann waren im „Steinladen Udiljak“ Steine aus aller Welt zu bestaunen. Die werden von Josef Udiljak zu freien Formen bearbeitet. Kristallschädel groß und klein, in großer Auswahl. Vor dem Haus ein unbearbeiteter Bergkristall, 688 Kilogramm schwer.

Reichlich Besuch hatte an diesem Tag auch Markus Wörmann in seiner Autolackiererei. Die Arbeiten reichen von der Unfallinstandsetzung bis hin zu den Lackierarbeiten, erklärte Chef Wörmann. Techniker zeigten in der Lackierkabine, wie die passenden Farben richtig gemischt werden.

Und dann noch in Pischlach ein Abstecher zu Franz Mayr. Ein Betrieb für Edelstahl und Metallverarbeitung mit 85 Mitarbeitern. Angestellte in leitenden Funktionen erklärten auf dem Rundgang das Lasern von Blechen und Profilen, zertifizierte Schweißarbeiten, Biegen und Runden sowie die Oberflächentechnik für Edelstahl.

Michael Pichl, ein Schreinerbetrieb in Böbing mit neun Mitarbeitern, brachte den Besuchern das gesamte Spektrum des Schreinerberufes vom Holz bis hin zum fertigen Produkt näher. Reichlich Besuch hatten auch das Bauunternehmen Josef Erhard, die Zimmerei Veit und Richard Schauer, der Heizungen und Sanitäranlagen erklärte.

Die Freiwillige Feuerwehr indes genehmigte ihren Besuchern von der auf 32 Meter hoch ausgefahrenen Drehleiter einen Blick „Böbing von oben“. Mit eingebunden waren zudem etliche örtliche Vereine und der Katholische Frauenbund. Nahezu alle Betriebe und Vereine sorgten für das leibliche Wohl der Besucher an diesem Tag.

Max Scheiber, 29, von Beruf Servicetechniker für Maschinentechnik und beruflich in ganz Europa unterwegs, war einer der Besucher aus dem Ort. „Ich bin erstaunt, wie sich Böbing in den letzten 30 Jahren vom landwirtschaftlich geprägten Dorf zu einem Dorf mit derart unterschiedlichen Betrieben entwickelt hat“, musste da selbst ein Einheimischer über eine solche Vielfalt staunen.

Walter Kindlmann

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