Preisverleihung des Young Artists Förderpreises im Kulze: Vorne mit Urkunden die Preisträger (von links nach rechts) Johanna Piller, Anna Maier, Christina Kirner und Jonathan Stief; hinten Zweiter von links Marius Stückl (Sonderpreis). Nicht im Bild ist Simon Schmitt. foto: ms

Talentschmiede Kulze

Schwabniederhofen - Einige vielversprechende junge Talente wurden bei der Verleihung des „Young Artists Förderpreis Oberbayern“ im Kulturzentrum in Schwabniederhofen entdeckt.

Den Preis, der heuer zum zweiten Mal an junge Künstler vergeben wurde, hatte Kulze-Mitbetreiber Stefan Wintersberger ins Leben gerufen, um auch begabten Schülern auf dem Land eine Möglichkeit zu geben, sich künstlerisch zu beweisen.

Zwischen 13 und 20 Jahren waren die Nachwuchskünstler, die Arbeiten in den zwei Kategorien Malerei/Grafikdesign und Kurzfilm abgegeben hatten.

„Ihr ward sehr fleißig, und es waren tolle Beiträge dabei“, lobte Altenstadts Bürgermeister Albert Hadersbeck, der bei der Preisverleihung auch Glückwünsche von Landrat Friedrich Zeller überbrachte. „Ihr habt alle gewonnen“, stellte der Bürgermeister fest“ - nämlich an Erfahrung und an gemeinsamer Aktivität.

Auch die Jury war sehr angetan von den Ergebnissen, welche die jungen Leute zustande gebracht hatten: Es seien sehr kreative Beiträge gewesen. Und Kreativität sei ja das Potential der Gesellschaft, stellte die hochkarätige Jury fest, die sich aus Professor Jochen Schölch (Professor für Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie), Alke M. Scherrmann (Hochschule für Fernsehen und Film sowie Kamerafrau), Christoph Everding (Grafikdesigner) und Friedrich Rauchbauer (Dozent an der Bayerischen Theaterakademie, Komponist und Pianist) zusammen setzte.

„Es war wirklich sehr hochwertig, was die Teilnehmer hier abgeben haben“, freute sich Stefan Wintersberger.

In der Kategorie Malerei und Grafikdesign ging der erste Preis an Christina Kirner (19) aus Großweil. Die Erstplatzierte hatte zum einen ein Gemälde mit einen Wolf und anderen Naturmotiven abgegeben, worin sich auf den zweiten Blick auch das Gesicht eines Menschen verbirgt. Als zweite Arbeit hatte Kirner ein sehr schönes Logo für die Kunst erstellt, welches einen Kolibri zeigt, der aus einer Feder hervorkommt.

Ebenfalls mit einem Logo erreichte Jonathan Stief aus Peiting den zweiten Platz. Der dritte Platz ging an Johanna Piller aus Weilheim.

In der Kategorie „Kurzfilm“ waren es zwar nur zwei Teilnehmer - doch beide Filme stießen bei der Jury auf große Bewunderung, so dass auch hier zwei Preise vergeben wurden. Über den ersten Platz durfte sich die siebzehnjährige Anna Maier aus Peiting mit ihrem Kurzfilm „Yolo, Swag and other disasters“ freuen.

Anna Maiers Film dreht sich um die Jugend und deren Probleme. Alles, was Jugendliche so beschäftigt, hat sie in ihrem sehr persönlichen Film wiedergegeben: Liebe, Freundschaft, Familie, Gesellschaft - und auch Enttäuschungen. Weit über hundert Stunden hat sie in den letzten drei Monaten an diesem Film gearbeitet.

Den zweiten Preis erhielt Simon Schmitt für seine Kindergeschichte in einer Neuinterpretation.

Einen Sonderpreis gab es in der Kategorie Malerei/Grafikdesign für Marius Stückl aus Apfeldorf, der mit seinen 13 Jahren gleichzeitig der jüngste Teilnehmer war: Er bekommt ein kostenloses Training in München. Denn er habe mit seinem (aus 378 Einzelbilder bestehenden) Animationsfilm gezeigt, dass er großes Talent habe, erklärte die Jury.

Die beiden Erstplatzierten aus jeder Kategorie erhielten 1000 Euro - allerdings nicht zur freien Verfügung, sondern in Form eines Stipendiums zur Finanzierung von professionellem Unterricht und Workshops. Als erster bis dritter Preis wurde darüberhinaus in jeder Kategorie auch noch ein einmaliger Intensivworkshop vergeben.

Manuela Schmid

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