Schaut aus wie Schongau: Die Altstadt von Bad Mergentheim mit dem alten Rathaus im Zentrum und den Schirmen der Fußgängerzone, die es bald auch in Schongau geben soll. 

Schauen Sie genau hin!

Ist das...? Telekom wirbt mit Schongau-Zwilling

Schongau - Die Ähnlichkeit ist auf den ersten Blick schon verblüffend: Die Deutsche Telekom wirbt mit einer Stadt, die der Zwilling von Schongau sein könnte. 

Das imposante Ballenhaus in der Mitte, daneben die schönen Altstadt-Häuser und vorne eine Brunnen – doch wo kommen die Schirme her? Ist die Schongauer Fußgängerzone bei der Deutsche Telekom schon umgesetzt worden? Weit gefehlt: Bei einer Kampagne, mit der die Telekom derzeit unter anderem auch in den Schongauer Nachrichten für ihr schnelles Internet wirbt, hat das Unternehmen das Bildmotiv eines Orts gewählt, das Schongau auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnlich sieht.

Es gibt tatsächlich so einige Parallelen zwischen Schongau und Bad Mergentheim

Ist Schongau: Das noch gewohnte Stadtbild mit dem Ballenhaus in der Mitte und den Autos, die dort noch parken und fahren dürfen.

Die Stadt auf dem Telekom-Motiv ist Bad Mergentheim im nördlichen Baden-Württemberg, an der Grenze zu Bayern und 35 Kilometer südwestlich von Würzburg gelegen. Bad Mergentheim wurde im Jahr 1058 erstmals urkundlich erwähnt, hat rund 22 000 Einwohner und wie Schongau eine herrliche historische Altstadt eben mit Fußgängerzone. Kuriose Parallelität: Auch dort gab es große Hexenverfolgungen wie in Schongau.

Laut Telekom-Sprecher Markus Jodl habe man bei den Anzeigenmotiven darauf geachtet, kleine und mittlere Städte auszuwählen, die einen Mix moderner und klassischer Häuser aufweisen, Natur in der Umgebung haben und natürlich im Ausbaugebiet des schnellen Internet-Netzes liegen. „Einfach schöne Orte, in denen man gerne leben möchte und mit denen man sich identifizieren kann“, so Jodl. Schade, dass die Telekom-Planer nicht auf Schongau gekommen sind. Ob ihnen die Fußgängerzone gefehlt hat, die erst dieses Jahr kommt?

Boris Forstner

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