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Kommen nach Schongau: "Opern auf Bayrisch"

Theaterstadl holt „Opern auf Bayrisch“ nach Schongau

Großes Theater im familiären Rahmen

Schongau - „Da kommt was Großes nach Schongau. Die Verträge sind unterzeichnet, und die Planung ist in vollem Gange.“ Bereits heute freut sich Peter Mahl, Vorsitzender des Schongauer Theaterstadls, für Januar die „Opern auf Bayrisch“ ankündigen zu können.

„Opern auf Bayrisch“ heißt es am Sonntag, 17. Januar, in Schongau im Jakob-Pfeiffer-Haus. Dem großen Theater im familiären Rahmen steht nichts mehr im Wege: Dem Theaterverein Schongau ist es gelungen, das Musikensemble unter der Leitung von Andreas Kowalewitz in die Lechstadt zu holen. Kowalewitz kommt mit den Protagonisten Michael Lerchenberg, Conny Glogger und Gerd Anthoff, die sonst im Münchner Residenztheater beheimatet sind. Auf dem Programm steht eine Abend mit „Carmen – oder wia d’Liab an Sepp zum Mörder gmacht hat“, „Die Zauberflöte – oder Das Wunder vom Königsee“ sowie „Der Fliagade Holländer“.

„Ich bin quasi hingetrieben durch Freunde, habe „Opern auf Bayrisch“ das erste Mal in Kaufbeuren gesehen, und war derart begeistert, dass ich es dem Verein vorgeschlagen habe“, erinnert sich Mahl, Vorsitzender des Schongauer Theaterstadls. Problem: „Die kosten ein bisschen Geld – da spielen wir ja 20 Jahre hin.“ Und im Jakob-Pfeiffer-Haus sind ja auch nur 390 Sitzplätze zu vergeben – gleichzeitig wollte man aber die Kartenpreise auf dem gleichen Niveau belassen wie im Stadttheater Weilheim, wo das Ensemble ebenfalls bereits aufgetreten ist.

Ein finanziell großes Risiko, das der Theaterstadl dennoch einging – nicht ohne gleichzeitig auf Sponsorensuche zu gehen. Unterstützung hat Mahl für sein Projekt auch spontan bekommen, sogar von der Stadt Schongau. „Ich bin mit dem Argument losgezogen, dass sich diesen Abend jeder leisten können soll, nicht nur wieder eine kleine Schicht“, so Mahl. Seinen Zuschuss hat er auch dort bekommen – seither kann er auch wieder ruhig schlafen.

Jetzt müssen sich die Interessierten nur noch ganz rasch um Karten bemühen, denn eine großartige Werbung war bisher gar nicht notwendig.

Elke Robert

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