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Auch im Tierheim wurde dieser Tage Advent gefeiert – und das an zwei Tagen für jeweils vier Stunden.

Arbeiten in Schongau

Neue Außenanlagen fürs Tierheim

Schongau - Im Schongauer Tierheim herrscht Bewegung. Nicht nur, dass eine neue Krankenstation für Katzen installiert wurde, auch eine neue Heizung wurde angeschafft. Und auch die Garten-Umgestaltung ist in vollem Gang, alles wurde planiert.

Die Vorsitzende des Tierschutzvereins, Janine Weigelt, macht ein zufriedenes Gesicht. Die neue Krankenstation für die Samtpfoten umfasst zwölf Boxen, zwei davon sind für Katzenmütter und ihren Nachwuchs gemeinsam vorgesehen. Bei dieser Gelegenheit gab es dann auch gleich einen neuen Boden und neue Fenster in dem Raum. Die Kosten hierfür beliefen sich auf 18 bis 20 000 Euro, die komplett durch Spenden finanziert werden konnten.

Seit langem drückt die Tierheimleitung bereits die Heizungs-Misere. „Die alte Heizung ist uns im Winter ständig ausgefallen, wir hatten deshalb Unmengen an Heizmaterial, was es zu beschaffen galt“, sagt Weigelt und berichtet von 19 bis 24 Tonnen Pellets pro Jahr.

22.000 Euro für neue Heizungsanlage

„Da waren wir ganz einfach gefordert, mussten schleunigst die Kosten minimieren“, begründet sie die Anschaffung der neuen Heizanlage, die mit 22 000 Euro zu Buche schlug. Weil das Spendenaufkommen jedoch vergleichsweise hoch war, konnte auch diese Maßnahme über Spenden finanziert werden.

Noch nicht so weit ist man mit den Außenanlagen. Zumindest wurde dort schon mal alles planiert, da sowohl das Vogelgehege wie auch die Hasenfreiläufe komplett erneuert werden müssen. Die Maßnahme bietet sich speziell jetzt an, weil im Tierheim zur Zeit vergleichsweise wenig Kleintiere untergebracht sind. Der Garten soll nach seiner Fertigstellung auch zur Resozialisierung der Hunde genutzt werden. Die Sozialisierung erfolgt derzeit noch in der Reithalle von Herzogsägmühle, soll dann aber

nach Schongau ins Tierheim wechseln.

Momentan 35 Katzen

Was die derzeitige Belegung angeht, kann Tierheimleiterin Elke Keller zumindest momentan etwas entspannter agieren als noch vor Jahresfrist. Kleintiere sind kaum da und auch mit derzeit 35 Katzen ist man noch nicht voll belegt. Das trifft lediglich bei den Hunden zu, wo alle verfügbaren 24 Plätze besetzt sind. Im vergangenen Jahr sah dies auch wegen einer Wohnungsräumung, nach der es 19 Katzen unterzubringen galt, noch ganz anders aus. „Aber Weihnachten ist noch nicht vorbei, das kann alles noch kommen“, sagt Elke Keller und fügt noch an: „Wir sind aber gewappnet.“

spe

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