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Auch der Rettungshubschrauber war im Einsatz, doch die Hilfe kam zu spät.

Tragischer Unfall bei Rottenbuch

Landwirt stürzt im leeren Silo in den Tod

Rottenbuch - Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Nähe der Echelsbacher Brücke ist ein 54-jähriger Landwirt in ein Silo gestürzt. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Ein tragischer Unfall ereignete sich am Sonntag bei Rottenbuch. Trotz sofortiger Reanimation konnte das Leben des 54-jährigen Mannes nicht gerettet werden. Der Notruf war am späten Nachmittag gegen 16.30 Uhr ausgelöst worden. Die Polizei sowie die Feuerwehren Rottenbuch, Peiting und Steingaden waren binnen kürzester Zeit vor Ort. Auch ein Hubschrauber aus Murnau war angefordert worden, das Christoph-Team übernahm dann die weitere Versorgung des Verunglückten, die Reanimation gelang jedoch nicht mehr.

Warum der Inhaber des Hofes in das Silo gefallen ist, konnte bislang noch niemand sagen. Neben der Polizei Schongau wurde sofort die Kriminalpolizei hinzugezogen, auch am Polizeipräsidium Oberbayern Süd konnte man bislang noch keine Angaben machen. Aus dem Kreis der Einsatzkräfte wird allerdings berichtet, dass der 54-Jährige offensichtlich nicht an der Gasentwicklung in dem Silo gestorben ist, sondern seinen schweren Verletzungen erlegen sein soll. Angeblich war das Silo bis auf einen kleinen Bodensatz nicht gefüllt, der Mann stürzte vermutlich aus großer Höhe ungebremst auf den Betonboden.

Die Angehörigen wurden vor Ort betreut, angefordert worden war u.a. das Notfall-Team aus Herzogsägmühle. Auch Bürgermeister Andreas Keller kümmerte sich um die Angehörigen.

(re)

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