Pferdesegnung beim Eligius-Ritt in Burggen: Pfarrer Joachim Schnitzer mit Mütze und Handschuhen. Foto: wk

Über 80 Pferde beim Eligius-Ritt in Burggen

Burggen - Ganz im Zeichen des Heiligen Eligius stand die Gemeinde Burggen am gestrigen Sonntag bei der Segnung der Pferde und der Reiter durch Pfarrer Joachim Schnitzer.

Es war ein stattlicher Zug mit über 80 Pferden, der zunächst von der Füssener Straße zum Kirchplatz und von dort vorbei an der Eligius-Kapelle durch das Dorf zog und bei dem das halbe Dorf Spalier stand.

Vorneweg führten Kreuz- und Fahnenträger den Zug an, dahinter folgten der Heilige Eligius im Bischofsgewand und Pfarrer Joachim Schnitzer auf dem Ross Nelly mit den beiden Ministranten Christian und Michaela Bair. Auf dem festlich geschmückten Vierspänner von Günter Sprenzl und Artur Ehlich hatte es sich die Musikkapelle bequem gemacht. Dahinter folgte die bunte Reiterschar auf ihren Kalt- und Warmblütern.

Stefan Erhart verkörperte heuer zum 28. Mal den Heiligen Eligius. „Wenn die Hüfte mitmacht“, sagt er vom Pferd herunter, „möchte ich weitere zwölf Jahre der Heilige Eligius sein und damit vier Jahrzehnte voll machen.“

Zuvor spendete Pfarrer Joachim Schnitzer den Segen für Ross und Reiter. In seiner ob der Kälte kurzen Ansprache erinnerte Burggens Seelsorger an den Heiligen Eligius, der ehemals Goldschmid und Münzenmacher war, bevor er „ein gütiger und warmherziger Bischof wurde, der besonders den Armen zugetan war“.

Musikalisch hat die Blaskapelle mit Dirigent Herbert Sprenzl mit den beiden Chorälen „Cantabile“ von Hans Hartwig und „Lobe den Herren“ die Segnungsfeier gestaltet. Wie die Jahre zuvor, haben Hans Ehlich und Wolfgang Bock gemeinsam den Eligius-Ritt organisiert.

wk

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